Unsere Themenseiten

:

Zwei Verdächtige nach Brandanschlag auf Flüchtlingsheim verhaftet

Die Spuren des Brandanschlags waren am Flüchtlingsheim deutlich zu sehen.
Die Spuren des Brandanschlags waren am Flüchtlingsheim deutlich zu sehen.
Jens Büttner

Die Übergriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte häufen sich. Nun kann die Polizei in MV einen Erfolgsmeldung verbuchen.

Das Amtsgericht Rostock hat gegen zwei Männer wegen versuchten Mordes Untersuchungshaft angeordnet. Den beiden 25- und 26-Jährigen wird vorgeworfen, am 12. Oktober des vergangenen Jahres einen Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Groß Lüsewitz verübt zu haben, das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die Männer haben nach Ansicht des Gerichtes mit dem Anschlag den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen, da sie davon ausgehen mussten, dass die Hausbewohner zum Zeitpunkt der Tat bereits schliefen.

Die Tatverdächtigen sollen zwei mit Benzin gefüllte Bierflaschen - sogenannte Molotowcocktails - gegen die Fassade des mehrgeschossigen Wohnhauses geworfen haben. Zum Tatzeitpunkt befanden sich mehrere Menschen in dem Haus, darunter auch Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern. Ein Molotowcocktail setzte einen Fenstersims und ein Fenster in Brand. Die zweite Flasche prallte offensichtlich an einem Baugerüst ab und blieb auf dem Boden liegen. Menschen wurden bei dem Brandanschlag glücklicherweise nicht verletzt.

Das Tatmotiv sei laut Staatsanwaltschaft noch unklar. Das Flüchtlingsheim wurde aber bereits 2013 mehrfach mit ausländerfeindlichen Parolen und Hakenkreuzen beschmiert.

Weiterführende Links

Kommentare (4)

90% der Bevölkerung ist der Meinung, dass wir ein massives Einwanderungsproblem haben, selbst die Politiker wissen das, aber keiner hat den Arsch in der Hose, es zu äußern, weil sie Angst haben ihren sehr gut bezahlten Job zu verlieren. Wenn ich schon höre, wir brauchen mehr Zuwanderer um den Fachkräftemangel zu lösen, wir haben keinen Fachkräftemangel, wir haben nur keine Jobs für die es sich noch lohnt arbeiten zu gehen. Wenn ein Handwerker 1000 Euro netto hat und davon 500 Euro Miete zahlen muss und dann noch zur Arbeit fahren muss mit seinem Auto, hat er weniger als ein Hartz 4 Empfänger zum leben. Und dann soll er auch noch bis 67 arbeiten, weil die Kassen leer sind. Und dann sind plötzlich Millarden da für immer mehr Zuwanderung? Und die Lügenpresse immer vorne mit dabei. Macht endlich die Augen auf! Ich bin mit Sicherheit nicht rechtsradikal, aber was in Deutschland sich gerade entwickelt, wird kein gutes Ende nehmen.

Hallo! Sie wollen mit ihren Ausführungen nicht gerade ernsthaft einen mehrfachen Mordversuch relativieren oder gar rechtfertigen?! Das ist an sich schon Grund genug, nicht weiter zu diskutieren. Da Sie aber Ihre Argumentation mit falschen Zahlen unterlegen, gehe ich trotzdem darauf ein. Laut ARD-Deutschlandtrend ist der Großteil der deutschen Bevölkerung für eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen. 38 Prozent wollen dagegen weniger Flüchtlinge. Woher Sie die 90 Prozent haben, bleibt schleierhaft. Deutschland profitiert von Zuwanderung. Laut einer Ende 2014 veröffentlichten Studie zahlt jeder Ausländer in Deutschland pro Jahr im Schnitt 3 300 Euro mehr an Steuern und Sozialabgaben ein, als er an staatlichen Leistungen erhält. Zuwanderung ist rechnerisch sogar gut für die Sozialkassen. So viel dazu, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

OOO Herr Wunder! Ich Weiß nicht wo sie solchen Quatsch herhaben. Das was sie hier schreiben kann und wird ihnen kein normaler Mensch glauben? Das was sie hier machen ist ein versuch unter Wasser Luft zu holen. Sie könnten die Gebrüder Grimm das zweite mal auflegen.

Das NPD-Zentralorgan hat also die Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung nicht erwähnt? Dann sollten Sie sich vielleicht da mal beschweren und Ihre markigen Sprüche den braunen Kameraden um die Ohren pfeffern. Wir haben das hier gebracht: http://www.nordkurier.de/nachrichten/ticker/berlin/studie-auslaender-fuellen-deutsche-sozialkassen-2711354011.html