Ein Schild mit der Aufschrift „Geflügelpest Sperrbezirk”.
Ein Schild mit der Aufschrift „Geflügelpest Sperrbezirk”. Stefan Sauer (Archiv)
Tierseuche

Zwei weitere Fälle von Geflügelpest in MV

In einer Kleinsthaltung im Westen des Landes sowie in einer industriellen Puten-Haltung im Kreis Rostock wurden Infektionen nachgewiesen.
dpa
Bernitt

In Mecklenburg-Vorpommern ist in zwei weiteren Beständen die Geflügelpest festgestellt worden. Betroffen seien eine Kleinsthaltung mit 14 Tieren im Landkreis Ludwigslust-Parchim und ein Putenbestand mit rund 20 700 Tieren in Bernitt (zwischen Wismar und Bützow) im Landkreis Rostock, teilte das Agrarministerium am Montag mit. In beiden Fällen sei der derzeit dominierende Virustyp HPAI H5N1 nachgewiesen worden. Damit seien seit Oktober fünf Geflügelhaltungen und ein Tierpark von der Geflügelpest betroffen. Hinzu kämen 44 Nachweise bei Wildvögeln.

Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) wies die Halter darauf hin, die Biosicherheitsmaßnahmen gewissenhaft einzuhalten. Ziel müsse es sein, weitere Ausbrüche in Hausgeflügelbeständen zu verhindern. „Der Herbstzug der Wildvögel ist noch nicht abgeschlossen, so dass weiterhin das Risiko eines Viruseintrags besteht.“ Eine Entwarnung könne daher vorerst nicht gegeben werden. In mehreren Landkreisen seien bereits Teilaufstallungen angeordnet worden.

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