ZULASSUNG

Zwölf Impfzentren in MV warten auf Corona-Impfstoff

Bis Mitte Dezember sollte in Sachen Corona-Impfung alles vorbereitet sein. Beim Gesundheitsministerium in MV gibt man sich zufrieden. Ein ganz entscheidender Punkt ist aber noch offen.
dpa
Um schnell und massenweise Menschen impfen zu können, bauen die Bundesländer entsprechende Strukturen auf. Auch wenn
Um schnell und massenweise Menschen impfen zu können, bauen die Bundesländer entsprechende Strukturen auf. Auch wenn der Impfstoff noch gar nicht zugelassen ist. Roland Weihrauch
Schwerin ·

Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach Angaben von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) mit der Einrichtung von landesweit zwölf Impfzentren auf den Start der Corona-Schutzimpfungen vorbereitet. Bislang hätten sich nach einem Aufruf mehr als 300 Freiwillige für eine Mitarbeit gemeldet, darunter gut 200 Ärzte. Direkt bei den Landkreisen habe es weitere Meldungen gegeben und auch die Hilfsorganisationen und die Bundeswehr hätten weitreichende Unterstützung zugesagt. „Dieses Engagement ist eine große gesellschaftliche Leistung“, sagte Glawe am Montag in Schwerin.

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Warten auf die Zulassung des Impfstoffes

Die Länder waren vom Bund aufgefordert worden, bis Mitte Dezember die Voraussetzungen für einen zügigen Start der Massenimpfungen gegen das Coronavirus zu schaffen. „Entscheidend ist eine schnellstmögliche Zulassung der Corona-Impfstoffe“, betonte Glawe. Diese wird für Ende Dezember erwartet. Dann kann mit den Immunisierungen begonnen werden. Ziel ist es, 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung zu erreichen.

Mobile Teams ergänzen Zentren

Dem Minister zufolge werden Impfungen in den Alten- und Pflegeheime oberste Priorität haben. Dafür seien landesweit 40 mobile Impf-Teams vorgesehen, die dann in den Heimen zum Einsatz kämen. Die Impfzentren würden dann abhängig von der Menge der bereitgestellten Impfdosen öffnen. Für den Anfang sind früheren Angaben zufolge landesweit etwa 50 000 Impfungen pro Woche geplant, zunächst für Risikopatienten und medizinisches Personal. Der Bund trägt die Kosten für die Impfstoffe, Land, Kommunen und Krankenkassen finanzieren das Impfzubehör, das Personal sowie Errichtung und Betrieb der Impfzentren.

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Kommentare (10)

Minister haben keine Eile beim Impfen – bei sich selbst
Von außen betrachtet bekommt man den Eindruck, der Bundesregierung könne es mit dem Impfen gar nicht schnell genug gehen. Doch bei sich selbst haben es die Minister offenbar nicht eilig – das jedenfalls legt die Reaktion auf meine Frage in der BPK nahe.
Eine Notfallzulassung für eine Impfung in Deutschland an den europäischen Behörden vorbei schloss Kautz aus.

https://reitschuster.de/post/spahns-corona-wortbruch/

Lesen Sie die Studien zu den Impfstoffen bei der FDA.Und verbreiten Sie keine Lügen

Sie sich doch bitte selbst die Pressekonferenzen an.

Kaum hatte ich diesen Bericht fertig geschrieben, kam folgende Eilmeldung: „Corona-News: Briten warnen vor allergischer Reaktion auf Biontech-Pfizer-Impfung“. Kurz nach Beginn der Impfungen habe die Arzneimittelaufsicht der Insel dazu geraten, bis auf weiteres Personen mit „signifikanter“ Allergiegeschichte nicht mit dem Wirkstoff zu impfen. Demnach zeigten zwei Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes NHS nach ihrer Impfung am Dienstag allergische Reaktionen. Sie mussten laut NHS-Chef Stephen Powis behandelt werden. Beide hätten eine entsprechende Vorgeschichte mit Allergien. Beide erholten sich gut. Die Diözese von Philadelphia der ukrainischen Kirche berichtet, dass ein Geistlicher, der als einer der ersten freiwillig an einem Impf-Versuch teilnahm, gestorben ist.

https://reitschuster.de/post/regierung-zu-impstoffen-sie-werden-im-internet-fuendig/

Auf die Frage, warum dann nun plötzlich diese Bedenken ausgeräumt und eine Zulassung erfolgen solle, obwohl Risiken nicht ausgeschlossen werden konnten, antwortete der Professor: „Das weiß ich nicht!“ Wir seien in einer Situation, in der die Richtlinien der letzten dreißig, vierzig Jahre nicht mehr eingehalten würden: „Es handelt sich hier nicht nur um Impfstoffe, sondern ganz neu um gentherapeutisches Material. Es werden uns Gene, Messenger-RNA zugeführt, die zudem noch künstlich ist. Also befinden wir uns, auch juristisch, auf der Ebene der Gen-Therapie“.

Dass selbst gentechnisch veränderter Mais in Deutschland bei gewissen Parteien große Bedenken hervorgerufen habe, nicht aber die gentherapeutische Impfung, sei ihm ein Rätsel, so Hockertz: „Mais isst man, den spritzt man nicht, dieser Mais wird im Magen und im Darm verdaut zur Unkenntlichkeit, wir kommen damit so gut wie nicht in Berührung. Ganz anders jetzt. Da wir diese RNA nicht essen, sondern ungefiltert in unseren Körper gespritzt bekommen, wundert es mich doch sehr, dass genau die gleichen Parteien, die gegen gentechnisch veränderten Mais gewettert haben, jetzt stillhalten und, mehr noch, diese Impfung propagieren.“

Dass auf mRNA gesetzt werde, liege vor allem daran, dass sich diese schneller in größeren Mengen herstellen lasse: „In jeder Küche, in jedem Kochtopf. Während traditionelle Impfstoffe ein bis zwei Jahre brauchen zum Produzieren.“ Über ihre Wirksamkeit wüssten wir so gut wie nichts. „Die Geschichten, die uns aufgetischt werden, von 70 Prozent oder 90 Prozent Wirksamkeit, scheinen mir unbelegt. Auf Nachfrage bekam ich keine Antworten von den Firmen. Wir hatten uns immer gefreut, wenn wir bei der Influenza-Impfung eine 30- bis 40-prozentige Wirksamkeit hatten. Die Daten, die uns jetzt präsentiert werden, erscheinen mir etwas utopisch.“ Was geschehe, habe mit Wissenschaft nichts mehr zu tun, es sei rein politisch, so Hockertz.

https://reitschuster.de/post/die-impfung-ist-ein-experiment-an-menschen/

Lieber NK könen sie die Fake News verbreitung nicht unter binden. Hier die mit Fakten mit Quellen angaben. https://www.volksverpetzer.de/corona/covid-impfstoffe/

hat seinen Namen zurecht. Für mich ein furchtbares Blatt.
Möge jeder selbst entscheiden, was er mag.
Herr Reitschuster ist ein Journalist.
Schauen Sie doch bitte in die Chartha der Menschenrechte - freie Meinungsäußerung.

Ja Herr Reitschuster ist ein Journalist. Aber wie oft wurden seine Behauptungen widerlegt und zwar mit Fakten, vor denen man sich nicht verschließen kann. Tja und volksverpetzer ist nur eine Seite, die sich damit auseinandersetzt.
So schnell wie GB, USA oder Russland hat es Deutschland mit der Zulassung des Impfstoffes zum Glück nicht. Ich begrüße die transparente Berichterstattung über die Nebenwirkungen bei Allergikern.

Herr Reitschuster berichtet hauptsächlich bezüglich der Impfung über die Aussagen von Fachexperten wie hier die von Prof. Hockertz.
Einen Impfstoff, der nicht ausreichend getestet wurde oder nicht nach den aktuellen Standarts getestet wird, zuerst den Alten und Schwachen zu verabreichen, finde ich böse.
Swissmedic mal lesen. Die Schweiz hält sich noch sehr zurück.

ist eh ein komischer Kauz. Wenn er was heraus posaunt ist es nur Mist. Wie in seinem Garten.

Zwei Artikel weiter steht’s doch, ohne Kommentarsfunktion, „Span, bis Ende des Sommers“ , das Theater geht noch bis nach der Wahl, bzw Wahlen !!!! Auch : wer sich nicht impfen lässt wird diskriminiert , darf nirgends mehr rein , nirgends hin, „Mitführpflicht des Impfausweises“ ,