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Mit Hochdruck wird gespült

Vorsicht: Auch Laub macht derzeit Gullis dicht.
Vorsicht: Auch Laub macht derzeit Gullis dicht.
Eberhard Rogmann

Die Anwohner im Teterower Ostring ärgern sich. Denn das Regenwasser läuft nicht ab.

„Bei starkem Regen steht die Straße immer unter Wasser.“ Peter Brand macht sich Sorgen. Im Sommer schon wäre der Regen ihm und Nachbarn im Teterower Ostring beinahe ins Haus gelaufen. Jetzt sind wieder kräftige Schauer angekündigt. Man könne doch aber nicht dastehen und gucken, wie das Wasser steigt. „Ist die Stadt nicht in der Lage, die Gullys sauber zu machen, so dass alles richtig ablaufen kann?“, fragt der Teterower, der aus Bernau, wo er vorher wohnte, weiß, dass die Gullys zweimal im Jahr gereinigt werden.

Das ist in Teterow nicht anders, sagt Klaus Reinders, Geschäftsführer der hiesigen Stadtwerke. Er reagierte gleich, schickte Mitarbeiter der Kommunaltechnik in die Östliche Ringstraße, die sich die Regeneinläufe noch einmal genauer ansahen. Zwei Probleme stellten sie fest. Zum einen ist in der Straße eine Senke, so dass sich das Wasser dort sammelt. Zum anderen wird durch das Kopfsteinpflaster, das in den Ringstraßen verlegt ist, aber auch viel Sand ausgespült. „Das bleibt nicht aus“, so Klaus Reinders. „Wir haben jetzt noch einmal zusätzlich gespült, mit Hochdruck. Wir hoffen, dass wir das Problem damit erst einmal beseitigen konnten.“ Der Stadtwerkechef räumt auch ein, dass es hier vielleicht nicht ausreicht, die Einläufe zweimal im Jahr zu säubern.

Bisher sei auf Probleme mit Regeneinläufen in den Ringstraßen noch nicht aufmerksam gemacht worden. Anders in der v.-Moltke-Straße und der Goethestraße. „Dort haben wir noch kein Trennsystem“, begründet Klaus Reinders. Die v.-Moltke-Straße soll voraussichtlich im nächsten Jahr saniert werden.