Die Bergung des Lkw, der bei Ziddorf in einen Wassergraben gefahren war, war eine knifflige Angelegenheit, weil sich die Zugma
Die Bergung des Lkw, der bei Ziddorf in einen Wassergraben gefahren war, war eine knifflige Angelegenheit, weil sich die Zugmaschine im Morast festgesaugt hatte. Nadine Schuldt
Karol Tellmann vom Bergungsunternehmen ging mit Wathosen in den Wassergraben und brachte die Berungsgurte an.
Karol Tellmann vom Bergungsunternehmen ging mit Wathosen in den Wassergraben und brachte die Berungsgurte an. Nadine Schuldt
Damit der Vierzigtonner aus dem Wassergraben gezogen werden konnte, mussten die Gurte unterhalb des Lkws angebracht werden.
Damit der Vierzigtonner aus dem Wassergraben gezogen werden konnte, mussten die Gurte unterhalb des Lkws angebracht werden. Nadine Schuldt
Die Bergungsgurte wurden an dicken Traversen befestigt, die mit einem Kran verbunden waren. So sollte der Lkw geborgen werden.
Die Bergungsgurte wurden an dicken Traversen befestigt, die mit einem Kran verbunden waren. So sollte der Lkw geborgen werden. Nadine Schuldt
Noch ein kleines Stück: Gegen 14 Uhr stand der Lkw zumindest wieder auf der Straße.
Noch ein kleines Stück: Gegen 14 Uhr stand der Lkw zumindest wieder auf der Straße. Nadine Schuldt
Bergung

▶ Kran zieht Sattelzug aus Morast an der B108

Am Mittwoch musste ein Lkw aus einem Wassergraben an der B108 zwischen Waren und Teterow geborgen werden. Die Bundesstraße war mehrere Stunden voll gesperrt.
Ziddorf

Die spektakuläre Bergung eines Lkw aus einem Wassergraben an der B108 bei Ziddorf hat am Mittwoch etliche Stunden gedauert. Gegen 16.45 Uhr hieß es, es müsse noch die Zugmaschine des Lkw von der Fahrbahn gebracht werden. Bis etwa 17.30 Uhr sollte noch eine halbseitige Sperrung bestehen. Gegen 18 Uhr teilte die Polizei mit, es seien weitere Komplikationen aufgetreten, sodass mit einer Sperrung bis circa 21 Uhr zu rechnen sei und die Unfallstelle möglichst weiträumig umfahren werden sollte.

[Video]

Der Fahrer des Vierzigtonners war morgens gegen 6.10 Uhr in den Wassergraben gefahren, weil ihn ein entgegen kommendes Auto blendete und er dadurch die Kreuzung nicht sah. Die Bergung des gerade erst zwei Jahre alten Lkws startete dann zur Mittagszeit. Sie verlief von Anfang an sehr zäh, weil dem Bergungsunternehmen der morastige Wassergraben sehr zu schaffen machte.

Kran und zwei Abschleppwagen im Einsatz

Da sich die Zugmaschine samt Fahrerkabine im Wasser festgesaugt hatte, mussten die Bergungsgurte nach dem ersten Heben durch einen Kran gelöst und an einem hinteren Teil des Aufliegers angebracht werden. Auch zwei Abschleppwagen halfen beim Herausziehen des Lasters aus dem Wassergraben mit. Langsam setzte sich dann der riesige Brummi im Wassergraben in Bewegung, konnte jedoch nur sehr langsam aus dem Graben gezogen werden. Immer wieder sei das Herausziehen gestoppt worden, um das Gewicht vom Kran herunter zu nehmen, wie Holger Koch vom Abschlepp-Unternehmen erläuterte. Gegen 14 Uhr war dann ein erster, großer Schritt geschafft. Der verunglückte Lkw stand wieder auf der Straße.

B108 mehrere Stunden voll gesperrt

Dann wurden die Reifen der Zugmaschine sowie des Aufliegers von dem mitgeschleiften Morast befreit. Danach sollten Auflieger und Zugmaschine getrennt werden. Doch auch das stellte sich als problematisch da und dauerte ebenfalls einige Stunden.

Die B108 war für die Zeit der Bergung mehrere Stunden voll gesperrt. Wie es vom Transportunternehmen hieß, belaufe sich der Gesamtschaden auf etwa 200.000 Euro. Der Fahrer blieb bei dem Unfall am Morgen unverletzt.

Dieser Artikel wurde am 22.12.2021 mehrfach aktualisiert.

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