BADESTEG

100.000 Euro sollen Naturbad Teterow aufwerten

Taucher haben den Zustand des Steges am Teterower See geprüft. Jetzt soll die Reparatur beginnen. Und noch einiges mehr hat die Stadt Teterow rund um ihren See vor.
Simone Pagenkopf Simone Pagenkopf
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
Die Pfähle dieses Stegs am Teterower See sollen unter der Wasseroberfläche abgesägt werden, um künftig einen Aufbau aus Stahl und Kunststoff zu tragen.
Die Pfähle dieses Stegs am Teterower See sollen unter der Wasseroberfläche abgesägt werden, um künftig einen Aufbau aus Stahl und Kunststoff zu tragen. Simone Pagenkopf
Teterow.

Zur Vorbereitung auf die neue Bade-Saison am Teterower See gehört jetzt auch die Reparatur des einen Steges. Hier waren mittlerweile Taucher im Einsatz. Sie haben die Pfähle des Badestegs noch einmal genau unter die Lupe genommen. Probeweise wurden einige Pfähle aufgesägt, um deren Zustand zu prüfen. Problematisch sei dieser direkt an der Wasserkante, heißt es aus dem Rathaus.

Die Stadt Teterow hatte den Badesteg nach der 2018er-Saison gesperrt, weil Pfeiler faulen, sich Bohlen lösen und es Absackungen gibt. In der Stadtverwaltung war schon über einen Abriss nachgedacht worden, dagegen hatten die Mitglieder im Fachausschuss für Kultur, Schule, Sport aber Front gemacht. Im aktuellen Haushalt wurde Geld für die Reparatur eingeplant. Jetzt steht fest, dass alles, was über dem Wasser ist, erneuert werden muss. Das heißt, die 30 Pfähle, die den Steg tragen, bleiben zwar erhalten – hier muss nichts neu gerammt werden –, sie werden aber unterhalb der Wasseroberfläche abgesägt. Auf die Pfahlstümpfe sollen dann Stahlkappen gesetzt werden. Die müssen allerdings extra angefertigt werden. Zudem wird dann eine neue Lauffläche aus Kunststoff aufgebaut, da diese langlebiger sei als die Holzbohlen. Die Bänke und das Geländer sollen aus Holz bleiben, heißt es aus dem Rathaus. Den Zuschlag für diese Arbeiten hat eine Schweriner Firma bekommen.

Wie Bürgermeister Andreas Lange (parteilos) vor der Stadtvertretung einräumte, müsse man sich auf Verzögerungen im Bauablauf einstellen. Diese seien Problemen bei der Materialbeschaffung geschuldet. Die Stadt gehe aber davon aus, dass der Badesteg in der zweiten Maihälfte zur Benutzung freigegeben werden kann. Des Weiteren wird am Badestrand eine neue Rutsche aufgestellt. Auch dies soll noch in dieser Saison erfolgen. Die bisherige Rutsche war vom TÜV nicht mehr zugelassen worden und wurde abgebaut.

Hoffnungsvoll sind Bürgermeister Lange zufolge auch die Aussichten für die Installation eines Pontons vor dem Strand. Die Kreisverwaltung in Güstrow habe eine zügige Bearbeitung des Genehmigungsverfahrens zugesichert. Allerdings sei die Beschaffung nicht von einem Tag auf den anderen möglich, machte Lange den Stadtvertretern deutlich. Insgesamt wird die Stadt für die Aufwertung des Naturbades in diesem Jahr etwa 100 000 Euro ausgeben.

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