Kommunalwahl
38 Bewerber wollen Stavenhagen regieren

Am 26. Mai wählen die Stavenhagener 17 neue Stadtvertreter. Die Abgeordneten tagen wie immer im Reuterstädter Schlosssaal.
Am 26. Mai wählen die Stavenhagener 17 neue Stadtvertreter. Die Abgeordneten tagen wie immer im Reuterstädter Schlosssaal.
Eckhard Kruse

Die Stavenhagener Stadtvertreter tagen traditionell im Schlosssaal. Zur Wahl Ende Mai schicken Parteien und Wählergruppen zwischen einem und 16 Bewerber ins Rennen.

Insgesamt 17 Plätze sind in der Stavenhagener Stadtvertretung zu vergeben. Daran wird sich auch zu den Kommunalwahlen am 26. Mai nichts ändern, so Bärbel Kustos, stellvertretende Wahlleiterin der Stavenhagener Verwaltung. Bewerben werden sich allerdings 38 Kandidaten, wie nach der Sitzung des Wahlausschusses im Schloss feststeht. Klar ist damit aber auch, dass 21 Kandidaten nicht in das „Stadtparlament“ einziehen können.

Für die SPD geht dieses Mal nur ein Bewerber ins Rennen. Der Stadtvertreter Klaus Raddatz tritt wieder an. „Leider haben wir keine weiteren Kandidaten gewinnen können“, bedauerte der Regionalvorsitzende René Malgadey. Auf die Postkarten-Aktion habe es nur einige Rückfragen, aber am Ende doch keine Interessenten gegeben, die auf der SPD-Liste antreten wollten.

Unabhängige mit sieben Kandidaten

Die Reuterstädter Bürgergemeinschaft (RBG) hat insgesamt vier Kandidaten aufgestellt. Die bisherigen Stadtvertreter Detlef Hein und Klaus Bläß sind erneut darunter. Aber auch Regina Thorn und Norbert Brunsendorf würden gern in den Reihen der Stadtvertreter mitarbeiten.

Sieben Personen stehen auf der Liste der Unabhängigen Fraktion Stavenhagen (UFS), die sich vor einigen Jahren von der CDU-Fraktion abgespalten hatte. Der Fraktionschef Lothar Kuhn steht auf Platz eins. Es folgen die Stadtvertreter Lutz Trautmann und Olaf Rohwedel. Außerdem treten Marita Gropp, Mathias Robeck, Manfred Baumann und Alexander Krafzik für die Unabhängigen an.

Die Christdemokraten hatten ihre Bewerber schon benannt. Es sind zehn an der Zahl: Mit dabei sind die Stadtvertreter Thomas Suhr, der derzeit auch Fraktionschef ist, Frank Blumenthal und der Tabakwarenhändler Uwe Nagel an. Weiter auf der Liste stehen Oliver Wickel, Kerstin Suhr, Klaus Rißer, Gerhard Wolff, Michael Kokel, Claus-Dieter Grzymbowski und Diana Abraham.

Nur ein kleiner Fehler in Wahlunterlagen

Die Partei „Die Linke“ konnte aber die meisten Kandidaten gewinnen. 16  Namen stehen auf der Liste, darunter auch der von Stadtpräsident Klaus Salewski, der lange überlegt hatte, sich aber doch entschied, noch einmal anzutreten. Weiter im Rennen: Angelika Ritter, Dietmar Dumjahn, Ricarda Düvier, Hans Kaminski (alle Stadtvertreter), Christine Benschneider, Edgar Golisch (Stadtvertreter), Ursula Jonassen (Stadtvertreter), ganz neu der Landtagsabgeordnete Peter Ritter. Vollständig wird die Liste aber erst mit Karl Weis, Steffen Müller, Wilfried Böhme, Erhard Gäde, Heiko Schmidt, Rene Rudisch und Sebastian Ritter.

Alle Kandidaten wurden vom Wahlausschuss bestätigt. Beinahe ohne Beanstandungen. Nur bei Dietmar Dumjahn (Die Linke) stellte sich heraus, dass der aktuelle Fraktionschef auf einem einzigen Blatt falsch mit dem Vornamen „Dieter“ benannt war. Ausschussmitglied Lothar Sievert entdeckte den Fehler und korrigierte ihn auch gleich.