Mobilfunk
40-Meter-Mast soll Dargun aus dem Funkloch holen

Dargun bietet bald besseren Handyempfang.
Dargun bietet bald besseren Handyempfang.
Symbolfoto Jens Büttner

Der Bau des neuen Antennenmastes ist im Gewerbegebiet geplant. Dort wird der Turm sogar viel höher als eigentlich erlaubt ist.

Wenn es auch mit dem Breitbandausbau noch vielerorts hakt, so soll doch im neuen Jahr in Dargun zumindest beim Mobilfunk der Empfang deutlich besser werden. Dafür will die Deutsche Funkturm GmbH jetzt sorgen und einen 40 Meter hohen Stahlgittermast im Gewerbegebiet auf dem Grundstück von Rudolf Zimdars in der Brauereistraße errichten. Der Antennenträger werde die Mobilfunk-Qualität deutlich verbessern, hieß es dazu aus dem Rathaus, wo man betont, dass der Mast in großer Entfernung zur Wohnbebauung errichtet wird.

Allerdings dürfen im Gewerbegebiet so hohe Bauwerke gar nicht stehen, zulässig ist hier nur eine Gebäudehöhe von maximal zehn Metern. Die Stadtvertreter haben deshalb mittlerweile eine Ausnahmegenehmigung erteilt, schließlich solle Dargun ja nicht länger im Funkloch liegen.

Stadtbild ist weniger beeinträchtigt

Der Standort im Gewerbegebiet sei am besten geeignet, eine „akzeptable Abdeckung des Stadtgebietes“ zu erreichen, heißt es von der Funkturm GmbH. Ansonsten hätten wahrscheinlich mehrere Masten errichtet werden müssen, was das Stadtbild deutlich mehr beeinträchtigt hätte. Widerstand gibt es zu den Bauplänen bisher nicht. Lediglich Ronny Krüger wollte in der Stadtvertreter-Sitzung wissen, ob es denn auch messbar sei, dass der Mobilfunk mit der neuen Funkstation besser werde.

Vom Gewerbegebiet aus dürfte der Antennenträger zumindest auch im Ortsteil Zarnekow für einen besseren Empfang sorgen.

Kommentare (1)

Ich hör im Bekanntenkreis dauernd Beschwerden über die Mobilfunklage (im speziellen Mobilnet) in unserer Region. Doch wenns dann mal ans errichten eines Masten geht, dann pisst jeder rum, man könne doch die Landschaft/das Ortsbild, nicht so verschandeln. Kinners, es geht nun mal nur eins, entweder brauchbare Netzabdeckung oder, wie auch immer geartete, "schöne" Landschaft/Ortsbild".