Tierquälerei
Hunderte Ferkel sterben nach Einbruch in Gülzower Stall

416 Ferkel verendeten in einem Stall bei Stavenhagen. Die Ursache dafür haben Einbrecher gesetzt. (Symbolfoto)
416 Ferkel verendeten in einem Stall bei Stavenhagen. Die Ursache dafür haben Einbrecher gesetzt. (Symbolfoto)
Ingo Wagner

Unbekannte sind in einen Ferkelstall in Gülzow eingebrochen. Sie schalteten den Strom ab, dadurch verendeten die Schweine auf qualvolle Weise.

Mehr als 400 Ferkel sind in einem Stall des Landwirtschaftsbetriebs Peters in Gülzow bei Stavenhagen zu Tode gekommen. Wie die Malchiner Polizei informierte, sollen unbekannte Täter in den Stall am Rande des Dorfes eingedrungen sein.

Dort schalteten die Einbrecher den Stromhauptschalter aus. Damit fielen laut Polizei sowohl die Klimaanlage als auch die Alarmanlage aus. In der Folge verendeten die jungen Schweine wegen Überhitzung und Sauerstoffmangels.

Ferkelstall nachts unverschlossen

Nach Aussage der Polizei ereignete sich der Vorfall schon zwischen dem 22. Dezember, 16 Uhr, und dem 23. Dezember, 7 Uhr. Die schriftliche Anzeige dazu sei aber erst am Dienstag in der Polizeistation in Stavenhagen eingegangen.

Wie der Landwirtschaftsbetrieb der Polizei mitteilte, sei das Tor zu dem Betrieb nachts immer verschlossen. Der Ferkelstall sei aus Brandschutzgründen aber unverschlossen. Deswegen müssen die Täter über das Tor geklettert und anschließend in das offene Gebäude eingedrungen sein.

Anzeige wegen Hausfriedensbruchs

Insgesamt verendeten 416 Ferkel. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 21.000 Euro. Der Landwirt erstattete Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung und wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Kommentare (1)

Diese linksgrünen Tierschützer schrecken auch vor nichts zurück, denn stehlen wollte hier niemand was , sondern einzig und allein die Massentierhaltung verhindern. Da das Strohmieten anzünden bislang nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat werden jetzt heimtückisch Tiere getötet.