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Wechsel zum Nachbarkreis?

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Altkalen rüttelt an der Kreisgrenze

Noch gehört Altkalen zum Amt Gnoien. Doch es könnte zu einem Richtungswechsel kommen.
Noch gehört Altkalen zum Amt Gnoien. Doch es könnte zu einem Richtungswechsel kommen.
Torsten Bengelsdorf

Die Gemeinde im Landkreis Rostock will Fusionsgespräche mit dem Seenplatten-Amt Malchin führen.

Die Gemeinde Altkalen an der Ostgrenze des Landkreises Rostock kann sich einen Zusammenschluss mit dem Amt Malchin im Seenplatten-Landkreis vorstellen. Es ist nicht das erste Mal, dass Altkalen an der Kreisgrenze rüttelt. So hatte es in der Vergangenheit Gespräche mit der Stadt Dargun gegeben. Nun spielt vor allem eine Rolle, dass Altkalen immer noch enge Bindungen in den Nachbarort Neukalen im Amt Malchin hat.

Der Umstand, dass heute beide eine Kreisgrenze trennt, ist in den Augen von Bürgermeisterin Renate Awe kein Hindernis. Sie habe bereits vor anderthalb Jahren mit Landrat Heiko Kärger vom Landkreis Seenplatte darüber gesprochen. Dies Problem sei lösbar, habe der Landrat ihr gegenüber bekundet.

Im Malchiner Rathaus ist die Offerte aufmerksam zur Kenntnis genommen worden. Allerdings hält man sich hier noch bedeckt, was offizielle Gespräche angeht. Das Thema ist äußerst heikel, auch weil Altkalen mit einem Kreiswechsel zum Totengräber des Amtes Gnoien werden könnte.