In dieser Woche ist die Goethestraße in Stavenhagen offiziell mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes freigegeb
In dieser Woche ist die Goethestraße in Stavenhagen offiziell mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes freigegeben worden. Sie darf nun in beide Richtungen befahren werden. Kirsten Gehrke
Eigentlich darf nur noch in Fahrtrichtung geparkt werden, doch müssen sich Autofahrer offenbar erst daran gewöhnen,
Eigentlich darf nur noch in Fahrtrichtung geparkt werden, doch müssen sich Autofahrer offenbar erst daran gewöhnen, dass hier keine Einbahnstraße mehr ist. Kirsten Gehrke
Dieses Teilstück der Malchiner Straße in Stavenhagen soll im nächsten Jahr als letzte Straße im Sanierun
Dieses Teilstück der Malchiner Straße in Stavenhagen soll im nächsten Jahr als letzte Straße im Sanierungsgebiet ausgebaut werden. Kirsten Gehrke
Goethestraße

An Gegenverkehr müssen sich Stavenhagener erst gewöhnen

Nach anderthalb Jahren Bauzeit ist jetzt die Goethestraße in Stavenhagen offiziell freigegeben und keine Einbahnstraße mehr. Das sorgt noch für ein wenig Verwirrung.
Stavenhagen

An eines müssen sich die Stavenhagener erst gewöhnen: Die Goethestraße ist jetzt zweispurig befahrbar. Doch das muss sich offenbar erst einspielen. Die Reuterstädter kennen die Goethestraße nur als Einbahnstraße, entsprechend parken viele ihre Autos weiter in einre Fahrtrichtung statt in beiden, wie es die Straßenverkehrsordnung vorschreibt. Auch sei das Parken vor der Grundschule wegen des Schülerverkehrs von 6.30 bis 14  Uhr nicht mehr möglich. Darauf machte Bürgermeister Stefan Guzu (parteilos) zu Wochenbeginn aufmerksam, als symbolisch die neu gebaute Straße mit dem Durchschneiden eines Bandes offiziell freigegeben wurde.

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Die Ordnungsamtsmitarbeiter wollen aber offenbar noch eine Zeit warten, bevor sie Knöllchen verteilen. Wie es hieß, sollen die Anwohner in den nächsten Tagen einen Handzettel in den Briefkästen erhalten, mit dem sie auf die neue Verkehrssituation hingewiesen werden sollen. Veränderungen brauchen immer ihre Zeit.

Straße nun eng und mit viel weniger Parkplätzen

Dass der Pflasterdamm eine innerörtliche Verbindungsstraße von der B 104 zur Kreisstraße nach Gülzow geworden und damit beidseitig befahrbar ist, war indes eine Forderung der Fördermittelgeber. Sonst wäre kein Geld für den Ausbau geflossen. Anliegen der Anwohner war es, dass wieder Parkplätze entstehen. Jedoch gibt es statt 56 Stellflächen jetzt nur noch 26 in Parkbuchten und -streifen. Das hatte anfangs für Unmut gesorgt. Jedoch quer zur Straße wie vorher konnten keine Parkmöglichkeiten mehr angeordnet werden.

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Inzwischen sind die Anwohner mit dem neuen Aussehen ihrer Straße recht zufrieden, wie einige erzählten. Allerdings hadern sie ein wenig mit der Fahrbahnbreite. Zwei Autos hätten Mühe, aneinander vorbeizukommen. Noch sind sich nicht allzu viel Fahrzeuge im Gegenverkehr begegnet, weil die meisten offenbar noch gewohnheitsmäßig an eine Einbahnstraße denken.

Weitere Straßensanierungen schon in Vorbereitung

Unterdessen sind Stadt und Verkehrsbehörde übereingekommen, dass auf der B 104 von Malchin kommend rechts in die Goethestraße eingebogen werden darf, sonst nur geradeaus von der Niels-Stensen-Straße. Autofahrer, die aus Richtung Neubrandenburg kommen, dürfen hingegen nicht links abbiegen, um einen Rückstau an der Ampel zu vermeiden. Eine Linksabbiegerspur wie an anderen Stellen gibt es hier nicht.

Im Rahmen der Städtebauförderung fehlt jetzt noch ein Teilstück der Malchiner Straße, das im nächsten Jahr ähnlich wie die Goethestraße ausgebaut werden soll. Für die Feldstraße läuft indes gerade die Ausschreibung. Arbeiten im Franzosenweg sollen dieses Jahr noch ausgeschrieben werden. Baubeginn werde dann voraussichtlich 2023 sein. Mit diesen drei Straßen wird der Straßenbau im Sanierungsgebiet abgeschlossen, hieß es.

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