NEUE TEXTTAFELN

Aufsteller erklären Malchins markanteste Bauten

Plexiglas-Tafeln in Malchin machen jetzt an sieben Standorten Besucher der Stadt mit Malchins Geschichte vertraut. Ein Erklär-Text fehlt allerdings.
Einer der Aufsteller ist am Steintor zu finden, wo jetzt die Geschichte des Baudenkmals hinter Plexiglas erläutert wird.
Einer der Aufsteller ist am Steintor zu finden, wo jetzt die Geschichte des Baudenkmals hinter Plexiglas erläutert wird. Torsten Bengelsdorf
Malchin ·

Wie alt ist Malchins Stadtmauer? Was hat es mit dem Steintor und dem Kalenschen Tor auf sich? Und welche Funktion hatte einmal der Fangelturm? All das ist jetzt auf den sieben Aufstellern zu lesen, die im September des vergangenen Jahres an bedeutenden Bauwerken der Stadt platziert worden waren. Die Informationstafeln aus Plexiglas ließen lange auf sich warten, sind aber nun endlich angebracht.

Sie stammen von Norbert Böttcher, der zusammen mit seinem inzwischen verstorbenen Bruder über viele Jahre die bedeutendste Sammlung von heimatgeschichtlichen Dokumenten in der Mecklenburgischen Schweiz in einem Archiv führte. Die Gestaltung der Schrifttafeln erinnert an das Buch „Malchin und Remplin – Ein historischer Rückblick in Bildern“, das die Gebrüder Böttcher im Jahr 1998 herausgebracht hatten.

Zu finden sind die Aufsteller mit der scherenschnittartigen Stadtsilhouette an der Wallanlage, am Steintor, auf dem Kirchplatz, an der Stadtmauer, am Fangelturm, am Kalenschen Tor und auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Figur auf dem Marktplatz, die an den ständischen Landtag erinnern soll, trägt dagegen noch keinen Erklärtext. Aufsteller und Landtags-Figur sollen Touristen zu Stadtrundgängen einladen.

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