Stavenhagens Bürgermeister Stefan Guzu (links) und Awo-Geschäftsführer Klaus Schmidt unterzeichneten am Diensta
Stavenhagens Bürgermeister Stefan Guzu (links) und Awo-Geschäftsführer Klaus Schmidt unterzeichneten am Dienstag den Trägerschaftsvertrag für den Jugendklub Straße des Friedens. Eckhard Kruse
Der Jugendklub in der Straße des Friedens wird auch ein 30. Jahr von der Awo betrieben, der in Basepohl schließt d
Der Jugendklub in der Straße des Friedens wird auch ein 30. Jahr von der Awo betrieben, der in Basepohl schließt dagegen zum Jahreswechsel. Eckhard Kruse
Einigung

Awo betreibt einen Stavenhagener Jugendklub weiter

Lange wurde über die Zukunft der beiden Jugendklubs in Stavenhagen beraten. Nun unterzeichneten Stadt und Arbeiterwohlfahrt einen Trägerschaftsvertrag für eine Einrichtung.
Stavenhagen

Die Arbeiterwohlfahrt wird den Jugendklub in der Straße des Friedens für drei weitere Jahre betreiben. Stefan Guzu, Bürgermeister von Stavenhagen, und Awo-Geschäftsführer Klaus Schmidt unterzeichneten am Dienstag einen entsprechenden Trägerschaftsvertrag. Darin ist festgelegt, dass die Awo das Gebäude ab dem 1.  Januar mietfrei nutzen kann. Damit ist gleichzeitig auch das Aus für den zweiten Jugendklub in Basepohl besiegelt, für den die Stadt die Unterstützung nicht mehr aufbringen kann. Er wird zum Jahresende geschlossen.

Kuratorium soll Jugendclub begleiten

Stefan Guzu ist trotz der Einschränkungen in den Stadtfinanzen froh, dass die Stadt 80 000 Euro als Zuschuss für den Jugendklubbetrieb beisteuern kann. „Das ist viel Geld“, sagte er. Damit unterstütze Stavenhagen die Jugendarbeit der Awo anders als andere Städte, wo es schon keine Jugendklubs der Awo mehr gibt. Klaus Schmidt bedauerte, dass in Malchin, Dargun und Neukalen keine Möglichkeit für eine Unterstützung mehr da war und ist doppelt froh über das Engagement der Reuterstadt. Es soll auch ein Kuratorium aus Vertretern der Stadt und der Arbeiterwohlfahrt gegründet werden, um die Einrichtung zu begleiten.

Die Stadtvertreter hatten sich in der vergangenen Woche nicht alle für den Vertrag mit der Awo ausgesprochen. Bei dem mehrheitlichen Votum enthielten sich vier Abgeordnete der Stimme.

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