Zahlscheine gefälscht

Bankmitarbeiter decken Betrug bei Überweisungen auf

Mit einfachen Mitteln haben Ganoven in Röbel und Malchin versucht, an fünfstellige Beträge von zwei Firmenkonten zu kommen.

Aufmerksame Bankmitarbeiter haben in zwei Fällen Betrügereien bei Geldüberweisungen verhindert. So sollte in Malchin ein fünfstelliger Betrag vom Konto eines Wasser- und Bodenverbandes überwiesen werden. Eine Angestellte einer Malchiner Bankfiliale war allerdings am Mittwoch bei dem gefälschten Überweisungszettel misstrauisch geworden und informierte den angeblichen Auftraggeber, wodurch der Schwindel dann aufflog, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Bereits am Dienstag war der Polizei ein versuchter Überweisungsbetrug aus Röbel gemeldet worden. Hier hatte eine Bankfiliale einen fehlerhaften Überweisungsträger an den vermeintlichen Aussteller, einen kommunalen Versorgungsbetrieb in Waren, geschickt. Die Geschäftsleitung stellte dann fest, dass es sich um eine Fälschung handelt. Auch hier sollte ein fünfstelliger Betrag vom Konto des Betriebes abgehoben werden. In beiden Fällen ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

Täter haben oft leichtes Spiel

Laut Polizei wird es Betrügern immer wieder einfach gemacht, durch Überweisungsbetrug an Geld zu kommen. Die Täter gelangten nicht selten über Homepages, Briefköpfe oder achtlos weggeworfene Kontoauszüge an die Daten ihrer Opfer. Die Polizei fordert dazu auf, Bankdaten stets vertraulich zu behandeln, nicht mehr benötigte Konto-Unterlagen vor der Entsorgung zu schreddern und den Zahlungsverkehr regelmäßig zu kontrollieren.

Torsten Bengelsdorf

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