Die Zeit wird knapp für die Ausreichung von Fördermitteln.
Die Zeit wird knapp für die Ausreichung von Fördermitteln. Gerhard Ledwinka
Fördermittel

Baumaßnahmen in Stavenhagen könnten ins Stocken geraten

Die Stadt Stavenhagen will den Franzosenweg nahe Schlosspark ausbauen und dafür Geld aus dem Städtebau-Fördertopf nehmen. Bei der Auszahlung gibt es ein Problem.
Stavenhagen

Die Zeit drängt. Nur noch bis Ende kommenden Jahres sei es für Stavenhagen möglich, Städtebaufördermittel für Baumaßnahmen in der Innenstadt einzusetzen. Dann laufen die Programme aus. Doch im Moment gerät der Geldfluss offenbar ins Stocken, es sei gerade nicht leicht, diese Fördermittel abzurufen. Denn in den letzten Monaten werde festgestellt, dass alle Firmen aus der Baubranche, einschließlich der Planungsbüros kaum noch freie Kapazitäten haben, erklärte Bauamtsleiter Jens Reichert in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. In der Folge hätten sich die Prozesse sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlichen Maßnahmen verlangsamt. „Erschwerend kommt insbesondere für die privaten Auftraggeber auch die die Verteuerung der Bauleistung hinzu“, so Reichert.

Genehmigung wird kurzfristig erwartet

Ungeachtet dessen werde die Reuterstadt für den Ausbau des Franzosenweges jetzt den Antrag zum Einsatz der Städtebaufördermittel vorbereiten. Eine Genehmigung nach dem Straßen- und Wegegesetz (StrWG) erwarte die Verwaltung kurzfristig. Inwieweit das Geld dann abgerufen werden kann, werde man sehen. „Um alle Fristen einzuhalten ist es ganz wichtig, dass noch in diesem Jahr die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt“, sagte er. Sonst könnte es knapp werden, über die Städtebauförderung bauen zu können. Dank dieser hat sich in den letzten Jahren das Bild im Zentrum der Reuterstadt verändert. Viele private Leute haben ihr Haus saniert. Die Stadt hat unter anderem Straßen erneuert, wie zuletzt die Goethestraße. In der Feldstraße laufen gerade Bauarbeiten. Wenn im nächsten Jahr noch das letzte Teilstück der Malchiner Straße erneuert wird, dann wird der Straßenbau im Sanierungsgebiet abgeschlossen sein.

 

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