40 Jahre lang restauriert

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Blutmond zur Einweihung der Sternwarte Remplin

Die älteste Sternwarte Mecklenburgs wird nach 40-jähriger Sanierung am 28.  Juli wieder in Betrieb genommen.
Die älteste Sternwarte Mecklenburgs wird nach 40-jähriger Sanierung am 28.  Juli wieder in Betrieb genommen.
NK-Archiv

Wenn im Juli die älteste Sternwarte Mecklenburgs in Remplin wiedereröffnet wird, fällt das mit einem besonderen Naturschauspiel zusammen.

Der Termin für die Wiedereröffnung der ältesten Sternwarte Mecklenburgs steht seit Langem fest. Am 28.  Juli soll das offizielle Ende der 40-jährigen Sanierung des Ochsenturms, wie er im Volksmund lange hieß, gefeiert werden. Doch erst jetzt wurde bekannt, warum Dietmar Fürst als Vorsitzender des Vereins Rempliner Sternwarte gerade diesen Tag ausgewählt hat: Am Vorabend können Besucher der Sternwarte schon einmal ein ganz besonderes Naturschauspiel beobachten.

In der Nacht zum 28.  Juli fällt nämlich der Schatten der Erde auf den Mond, sodass es zu einer totalen Mondfinsternis kommen wird, bei der der Erdtrabant dann als kupferrote bis bräunliche Scheibe am Himmel erscheint. Von 21  Uhr bis nach Mitternacht ist die Sternwarte dann zu diesem ersten Höhepunkt geöffnet. Auch am Tag der Wiedereinweihung kann sie von 10 bis 15 Uhr besichtigt werden.

Ein bisschen hat Dietmar Fürst auch darauf hingearbeitet, dass nach 39 Sommer-Einsätzen mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Sternwarte gerade 2018 fertig wird. Der Berliner Astronom erreicht in diesem Jahr nämlich das Rentenalter und will fortan noch mehr Zeit in Remplin für die Sternwarte verbringen.