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Brandstiftung?

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Bootsschuppen brennt in Teterow ab - Eheleute schliefen

In Teterow brach in der Nacht auf Donnerstag ein Brand aus. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.
In Teterow brach in der Nacht auf Donnerstag ein Brand aus. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.
Facebookseite Feuerwehr Teterow

Ein Rauchmelder rettete einem Ehepaar in Teterow vermutlich das Leben. Während sie schliefen, geriet ihr Bootsschuppen in Brand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot stundenlang im Einsatz.

Am Mittwoch gegen 23.30 Uhr ist das reetgedeckte Dach eines Bootshauses an der Badeanstalt am Teterower See in Brand geraten. Währenddessen schliefen die 77-jährigen Eheleute in dem Haus. Ein Rauchmelder weckte sie glücklicherweise, dadurch konnten sie das Haus unverletzt verlassen.

Brandursache noch unklar

Die Löscharbeiten der Feuerwehren mit 66 Kameraden aus Teterow, Groß Wokern, Groß Roge, Groß Wüstenfelde, Schwetzin und Hohen Demzin dauerten mehrere Stunden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Zur Aufklärung wird ein Brandursachenermittler hinzugezogen.

Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise geben können. Diese nehmen das Polizeirevier Teterow unter der Telefonnummer 03996 1560 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erst im Juni brannten am Eldenburger Kanal bei Waren mehrere Bootsschuppen. Vier Wehren kämpften gegen die Flammen. Der Schaden ging in die Hunderttausende. In Demmin standen vor einem Jahr ebenfalls zahlreiche Bootsschuppen in Flammen.