GLYPHOSAT-DEBATTE

„Bullerbü-Landwirtschaft kann die Welt nicht ernähren“

In der Debatte um Glyphosat nimmt Wolfgang Constien kein Blatt vor den Mund. Schon jetzt gebe es zu wenig Lebensmittel für die rasant wachsende Weltbevölkerung. Dass aus Umweltschutzgründen ein chemisches Mittel nach dem anderen verboten und dadurch weniger produziert wird, betrachtet er als unmenschlich und einen Skandal.
So sieht Landwirtschaft bei Wolfgang Constien aus. Links gedeiht Weizen weitgehend frei von Wildpflanzen, rechts ist ein Saum
So sieht Landwirtschaft bei Wolfgang Constien aus. Links gedeiht Weizen weitgehend frei von Wildpflanzen, rechts ist ein Saum mit Gräsern, Kräutern, Büschen und Bäumen. Ein Verbot von Spritzmitteln hält der Bauer für gefährlich. Susanne Böhm
Es ist ein gutes Jahr für Wolfgang Constien. Sein Weizen entwickelt sich prächtig. Ohne Glyphosat würde er nich
Es ist ein gutes Jahr für Wolfgang Constien. Sein Weizen entwickelt sich prächtig. Ohne Glyphosat würde er nicht so viel ernten. Susanne Böhm
Seenplatte.

Wolfgang Constien ist ein Bauer, wie er im Buche steht. Seit 30 Jahren ist er jeden Tag in seinem Betrieb in Jördenstorf nordöstlich von Teterow. Wochenende, Urlaub – so etwas braucht der 68-Jährige nicht. Zum Feierabend liebt er nichts mehr, als bei Sonnenuntergang über seine Felder zu gehen und über Gott und die Welt nachzudenken. Staatlich gesteuerte Landwirtschaft in der DDR, Turbulenzen in der Wendezeit, mühsamer Weg in die Selbstständigkeit – der Ur-Mecklenburger ist im Laufe seines Berufslebens durch...

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Kommentare (2)

Absoluter Unfug, welchen der Landwirt von sich gibt. Wir müssten alle halt weniger Fleisch essen und dafür hochwertigeres und aus artgerechter und biologischer Haltung. Letzteres schmeckt zudem auch besser.

Die konventionelle Landwirtschaft ist für den Rückgang der Biodiversität und Zerstörung der Umwelt in den letzten Jahren verantwortlich. Mitschuld ist auch der Verbraucher. Man muss sich ja nur einmal die Entwicklung der Ausgaben der Haushalten in den letzten Jahrzehnten für Nahrungsmittel anschauen.

Das Problem ist die deutsche Politik. Sich öffnende Lücken in der Versorgung, aus was für Gründen auch immer werden durch den nationalen wie internationalen Markt gefüllt. Andere Länder fahren auch nachhaltige Strategien in Klima und Umwelt schonender Selbstversorgung - ein ganz großes Problem Welt weit ist die Überproduktion von Nahrungsmitteln, die Gesetzgebungen zu Verbraucherfristen sowie deren Handling, Verteilung, korruptes dealen mit Nahrungsmitteln am Weltmarkt und der geringe Respekt gegenüber Nahrungsmitteln wenn zu viel bestellt wird und 75% davon weggeschmissen werden. Fänge bei Regierungen an und zieht sich runter bis auf den letzten Verbraucher