Förderung für Schlossanlage

Bund gibt viel Geld für Marstallsanierung in Ivenack

Die Gemeinde Ivenack hat schon mit der Sanierung des Marstalls begonnen. Nun schüttetet der Bund noch einmal eine große Summe aus, um das Gebäude zu retten.
Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Dieser Kopf des berühmten Napoleon-Hengstes „Herodot” ist über dem Eingangstor des Ivenacker Marstalls angebracht.
Dieser Kopf des berühmten Napoleon-Hengstes „Herodot” ist über dem Eingangstor des Ivenacker Marstalls angebracht. Eckhard Kruse
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Ivenack.

Die Sanierung des Ivenacker Marstalls wird vom Bund mit einer Summe von 260.000 Euro unterstützt. Der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) informierte darüber, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am Mittwoch Gelder in Höhe von 2,2 Millionen Euro für dieses und andere bedeutende Projekte in MV zur Verfügung gestellt hat.

Die Gelder stammten aus einem Sonderprogramm des Bundes für die Erhaltung und Restaurierung von Kulturdenkmälern. In Ivenack fließen sie direkt an die Gemeinde. „Wir unterstützen damit kirchliche, kommunale und private Initiativen, die kulturell und historisch bedeutsame Gebäude und Einrichtungen zum Leben erwecken wollen”, so Eckhardt Rehberg.

Sanierung startete im Januar

Die Sanierung des Mittelteils des Ivenacker Marstalls hatte bereits im Januar begonnen. Laut Bürgermeister Stefan Guzu (parteilos) würden sich die Arbeiten über mehrere Jahre hinziehen und insgesamt eine Summe von rund zwei Millionen Euro verschlingen. Der Eigenanteil der Gemeinde betrage etwa 650.000 Euro.

Die Gemeinde Ivenack hatte den Antrag vor zweieinhalb bis drei Jahren gestellt, berichtete der Bürgermeister. Rehberg habe sich das Objekt persönlich angeschaut. Nun ist Stefan Guzu froh, dass es mit einer Förderung aus dem Programm für national wichtige Objekte geklappt hat. Nach der Sanierung wird das Forstamt Stavenhagen in das Gebäude einziehen, das zur Schlossanlage im Dorf gehört.

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