BAHNVERKEHR

CDU-Politiker Rehberg will S-Bahn von Rostock bis Teterow

Vom Ausbau des Nahverkehrs soll die gesamte Region profitieren, sagt Eckhardt Rehberg. Er weiß auch, wo das Geld herkommen könnte – und wer mehr Einsatz zeigen muss.
Simone Pagenkopf Simone Pagenkopf
Eckhardt Rehberg (CDU)
Eckhardt Rehberg (CDU) Ralf Hirschberger
Wie wär‘s denn, wenn auf dieser Strecke auch die S-Bahn fährt?
Wie wär‘s denn, wenn auf dieser Strecke auch die S-Bahn fährt? Nordkurier-Archiv
Teterow.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg fordert mittelfristig eine Direktverbindung der Bahn von Stettin über Neubrandenburg, Stavenhagen, Malchin und Teterow bis Rostock. Diese Strecke müsse vollständig elektrifiziert sein.

Rehberg plädert außerdem dafür, den S-Bahn-Verkehr im Verkehrsverbund Warnow auf der südlichen Achse bis nach Teterow zu erweitern. Das heißt: Die Rostocker S-Bahn soll in Teterow halten. „Allein die Bergringstadt hat tagtäglich bis zu 2000 Einpendler, die vor Ort arbeiten. Die derzeitigen Fahrtzeiten sind für Fahrgäste unattraktiv, eine attraktive Schienenverbindung wäre eine echte Konkurrenz zur Straße“, so Rehberg. Der CDU-Politiker will dabei auch die Anbindung des Flughafens Rostock-Laage berücksichtigt wissen.

Seitenhieb auf Landespolitik

„Der Bund investiert in den nächsten Jahren rund 90  Milliarden Euro zusätzlich in das bestehende Schienennetz. Das ist für Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen. Auf Grundlage der Beschlüsse zum Klimaschutzprogramm werden die Bundesfinanzhilfen des Gemeindefinanzierungsgesetzes von derzeit 332 Millionen Euro auf 665 Millionen Euro im Jahr 2020 und 2025 auf 2 Milliarden Euro aufgestockt. Dafür möchte ich sensibilisieren“, sagt Rehberg. Und fügt mit einem Seitenhieb hinzu: „An dieser Stelle ist auch von der Landespolitik endlich Einsatz gefragt. Die Planungen müssen zügig vorangetrieben werden.“

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