MOTORSPORT

Chef der Malchiner "Kobras" erklärt seinen Rücktritt

Malchins Motoballer brauchen einen neuen Vereinsvorsitzenden. Thomas Weggen hat seinen Rücktritt erklärt. Grund dafür ist nicht nur ein neuer Job in Rostock.
Thomas Koch Thomas Koch
Fortan nicht mehr Chef bei den Malchiner Kobras: Thomas Weggen
Fortan nicht mehr Chef bei den Malchiner Kobras: Thomas Weggen Thomas Koch
Nicht nur sportlich lief es für Malchins Motoballer in diesem Jahr nicht gut, es gab auch einen heftigen Streit um die Zu
Nicht nur sportlich lief es für Malchins Motoballer in diesem Jahr nicht gut, es gab auch einen heftigen Streit um die Zukunft der Spielstätte in der Malchiner Wald-Arena. Torsten Bengelsdorf
Malchin.

Paukenschlag bei den Malchiner Motoballern. Der Vereinschef des MSC „Kobra”, Thomas Weggen, ist von seinem Amt zurückgetreten. Weggen stand seit Januar 2018 an der Spitze des Vereins. Die Mitglieder des MSC hat er bereits über seinen Schritt informiert, der Verein wird bis zur nächsten Vorstandswahl in zwei Monaten von Weggens Stellvertreter Robert Wenzlaff geführt.

Für seinen Rücktritt führt der bisherige „Kobra”-Chef mehrere Gründe ins Feld. Anfang Oktober hat er in seiner Heimatstadt Rostock eine neue Aufgabe übernommen. Als Behindertenbeauftragter des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock kümmert er sich fortan um die Fans mit geistigem und körperlichem Handicap. „Bei dieser Beschäftigung bin ich besonders an den Wochenenden zu den Spielen von Hansa gefordert. Weil die Spiele unserer Motoballer aber auch immer am Wochenende stattfinden, würde ich das zeitlich einfach nicht mehr schaffen“, sagt Weggen.

Diskussion um Zukunft der Spielstätte

Keinen Hehl macht er daraus, dass ihm der Posten als Vereins-Chef in den vergangenen Monaten nervlich sehr zugesetzt hat. Damit meint er nicht vordergründig die sportliche Misere des Vereins, sondern vielmehr die Diskussionen um die Zukunft der Spielstätte in der Malchiner Wald-Arena. Der Verein ist bestrebt, Hauptpächter der Arena zu werden, um hier mit Unterstützung des ADAC wichtigste Investitionen vorzunehmen und die Spielstätte vor allem baulich fit zu machen für die Zukunft. Das stößt aber bis dato auf wenig Gegenliebe beim bisherigen Pächter des Areals. Weitere Gespräche zu diesem Thema zwischen der Stadt als Eigentümer der Fläche, dem Pächter und dem MSC stehen in den nächsten Wochen auf der Tagesordnung. Thomas Weggen wird daran nicht mehr teilnehmen.

Den „Kobras” bleibt er allerdings als Vereinsmitglied erhalten. „Die Aufgabe war mir immer eine Herzensangelegenheit und ich glaube, dass wir in den vergangenen zwei Jahren auch einiges bewegen konnten“, sagt er. Der Verein sei technisch aufgerüstet worden, die Internetseite wurde generalüberholt, viele ehrenamtliche Helfer und Sponsoren haben dafür gesorgt, dass dieser aufwändige Sport in Malchin betrieben werden kann.

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