Blaue Flüssigkeit ausgelaufen
Chemie-Alarm im Postverteilungszentrum Teterow

Den Einsatz an der Unfallstelle überließen die Teterower Kameraden den Spezialisten vom Gefahrengutzug nachdem feststand, dass akut keine Personen in Gefahr waren.
Den Einsatz an der Unfallstelle überließen die Teterower Kameraden den Spezialisten vom Gefahrengutzug nachdem feststand, dass akut keine Personen in Gefahr waren.
Eberhard Rogmann

Bei der Paketverteilung entdeckten Postmitarbeiter in Teterow eine blaue Flüssigkeit, die aus einer Sendung austrat. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.

Die Feuerwehr wurde am Mittwochvormittag zum Verteilungszentrum der Deutschen Post auf dem Vietsmorgen in Teterow gerufen. Hier war kurz nach halb elf Alarm ausgelöst worden. Aus einer Paketsendung war eine blaue Flüssigkeit ausgetreten. Mehrere Mitarbeiter waren laut Polizei damit in Kontakt gekommen und hatten sich blaue Hände geholt.

Da völlig unklar war, um was für eine Substanz es sich handelt und ob davon Gefahr ausgeht, wurde auch der Gefahrgutzug des Landkreises Rostock aus Krakow am See nach Teterow beordert. Der Notarzt konnte bei den Mitarbeitern außer der Verfärbung der Hände keine weiteren Reaktionen feststellen, hieß es später von der Polizei.

Die Feuerwehrleute machten das undichte Paket ausfindig. Nach Rücksprache mit dem Empfänger stand gegen 12 Uhr fest: Es handelte sich bei der Flüssigkeit um Lebensmittelfarbe, bestimmt für Spielmais, der von einer Firma in Teterow produziert wird. Die Straße Am Vietsmorgen, die als Osttangente zum Umfahren der Stadt gewöhnlich stark frequentiert ist, blieb während des Einsatzes für den Verkehr voll gesperrt.