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Dargun erbt kostbare Kunstwerke

Die Absalombuche in Dargun von Marie Hager und das Schloss Dargun von Ernst Höppner gehören zu den Kunstwerken, die die Stadt Dargun geerbt hat.
Die Absalombuche in Dargun von Marie Hager und das Schloss Dargun von Ernst Höppner gehören zu den Kunstwerken, die die Stadt Dargun geerbt hat.
Torsten Bengelsdorf

Einiges hatte Marlis Stolzenburg in Dargun in Gang gebracht. Und selbst mit ihrem Tod ist das noch nicht vorbei. Die Stadt erhält aus dem Nachlass der Kirchenmusikerin eine einmalige Dokumentation.

Sie gilt als eine Wegbereiterin bei der Sanierung der Kloster- und Schlossanlage in Dargun und hatte dazu eine eigene Stiftung gegründet. Nach dem Tod von Marlis Stolzenburg erhält die Stadt Dargun aus ihrem Nachlass jetzt mehrere wertvolle Kunstwerke und Dokumentationen über das 1945 zerstörte Schloss.

"Frau Stolzenburg hat uns in ihrem Testament bedacht", erklärt Bürgermeister Karl-Heinz Graupmann (Die Linke). Zu den Erbstücken gehören zum Beispiel das Ölbild "Absalombuche in Dargun" von Marie Hager sowie das Ölbild "Schloss Dargun" von Ernst Höppner. Außerdem geht eine historische Mecklenburg-Karte aus dem Jahr 1730 in den Besitz der Stadt über. Die Werke sollen im Ausstellungsraum sowie in der Stadtinformation im Kloster-/Schlosskomplex öffentlich gezeigt werden.