Auf dem Platz vor der Schlossanlage sollen die Buden für den Darguner Weihnachtsmarkt aufgebaut werden.
Auf dem Platz vor der Schlossanlage sollen die Buden für den Darguner Weihnachtsmarkt aufgebaut werden. Torsten Bengelsdorf
Trotz Bedenken

Dargun glaubt noch an den Weihnachtsmarkt

So ganz ohne Budenzauber soll es an der Kloster- und Schlossanlage in der Vorweihnachtszeit nun doch nicht abgehen. Sogar Glühwein könnte es geben.
Dargun

Mit einer frohen Botschaft überraschte Darguns Bürgermeister Sirko Wellnitz (WVD) am Dienstagabend auf der Stadtvertretersitzung im Kornspeicher. Dargun wolle im Dezember nun doch an seinem beliebten Weihnachtsmarkt festhalten, erklärte Wellnitz: „Wir planen eine Veranstaltung, die an die geänderten Rahmenbedingungen angepasst ist“, sagte der Bürgermeister. Die Stadt gibt damit offenbar dem Druck einiger Anbieter nach, die in der Vorweihnachtszeit gern ihre Buden am Kloster-/Schlosskomplex aufstellen wollen. Im Innenbereich des Schlosses werde dies in diesem Jahr allerdings nicht möglich sein, schränkte Wellnitz ein. Vorgesehen sei dafür die Fläche zwischen der Schloss- und Klosterruine und dem Gelben Tor, da hier mehr Platz sei. Hier würden dann auch genaue Ein- und Ausgänge festgelegt.

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Wellnitz räumte ein, dass er weiterhin Bedenken habe, ob in Corona-Zeiten ein Weihnachtsmarkt überhaupt möglich sei. „Wir müssen auch abwarten, welche Regeln zu diesem Zeitpunkt gelten. Wir sind aber als Stadt nicht gewillt, diesen Markt abzusagen. Die Leute sehnen sich in dieser Zeit nach Abwechslung“, erklärte er.

Hochprozentiges soll es auf dem Weihnachtsmarkt nicht geben, antwortete der Bürgermeister auf die Frage von Bürgervorsteherin Susan Schwebke nach einem Alkoholverbot. Und: „Wenn Glühwein, dann ohne Schuss“, so Wellnitz. Ob damit der traditionelle Glühwein-Wettbewerb noch möglich ist, muss offenbar noch nüchtern abgeklärt werden.

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