Darguns Bürgermeister Sirko Wellnitz hat seiner Stellvertreterin nach einem Streit Zuständigkeiten entzogen, worauf
Darguns Bürgermeister Sirko Wellnitz hat seiner Stellvertreterin nach einem Streit Zuständigkeiten entzogen, worauf diese mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde reagierte. NK-Archiv
Rathaus-Zoff

Darguner Bürgermeister kein Dienstvergehen nachzuweisen

Darguns Stadtvertreter haben die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Sirko Wellnitz geprüft. Am Dienstagabend gabs ein eindeutiges Ergebnis.
Dargun

Die Dienstaufsichtsbeschwerde, die Darguns Vize-Bürgermeisterin Astrid Kerbstadt gegen ihren Chef, Bürgermeister Sirko Wellnitz auf den Weg gebracht hatte, ist offenbar verpufft. Der Beschwerde seien keine Anhaltspunkte für ein Dienstvergehen zu entnehmen, stellten am Dienstagabend die Stadtvertreter mit deutlicher Mehrheit in einem Beschluss fest. Kerbstadt hatte ihre Beschwerde auch an die Rechtsaufsicht des Seenplatte-Landkreises geschickt, die sich aber für nicht zuständig erklärte.

Ältestenrat wird Fall noch mal prüfen

Wellnitz hatte im Februar seine Stellvertreterin nach einer verbalen Auseinandersetzung als Chefin der Zentralen Dienste und Finanzen abgesetzt, worauf diese mit der Aufsichtsbeschwerde reagierte.

Der Bürgermeister habe das Verfahren allerdings zunächst nicht rechtmäßig geführt, dann aber durch ein Verwaltungsverfahren gesondert abgeschlossen, heißt es in dem Beschluss weiter. Der Ältestenrat werde sich nun noch einmal mit der Angelegenheit befassen, kündigte Bürgervorsteherin Susan Schwebke am Dienstagabend an.

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