STADTVERTRETUNG

Darguner Schulen werden nicht zusammengelegt

Unerwartet deutlich fiel am Montagabend die Entscheidung aus. Nur vier Stadtvertreter waren dafür, Grund- und Regionalschule in Dargun zusammenzulegen. Bleibt nun alles beim Alten?
Ob das Darguner Schulzentrum nun wieder richtig aufblühen kann? Auf jeden Fall ist die Hoffnung groß, dass im Schul
Ob das Darguner Schulzentrum nun wieder richtig aufblühen kann? Auf jeden Fall ist die Hoffnung groß, dass im Schulleben nun wieder Ruhe einkehrt. Torsten Bengelsdorf
Dargun.

In Dargun wird es auch künftig zwei Schulen geben. Die Stadtvertreter haben am Montagabend einen Vorschlag der Stadtverwaltung mit deutlicher Mehrheit abgelehnt, nach dem die Grund- und die Regionalschule zusammengelegt werden sollten. Lediglich vier Stadtvertreter unterstützten diesen Beschlussvorschlag, acht waren dagegen, einer enthielt sich der Stimme.

„Eins und eins bleibt damit zwei“, fasste Bürgervorsteherin Susan Schwebke das Ergebnis zusammen, mit dem nun beide Schulen erhalten bleiben. Obwohl zahlreiche Darguner in den Rathaussaal gekommen waren, begründete weder die Stadtverwaltung ihren Antrag, noch machten die Fraktionen ihre Positionen deutlich. Auch Elternvertreter wollten sich nach der Sitzung nicht äußern.

In Dargun wird seit mehreren Monaten über eine Zusammenlegung der beiden Schulen heftig gestritten. Aufgeschreckt ist die Stadt durch die Tatsache, dass sich in diesem Jahr ungewöhnlich viele Darguner Eltern bei der Einschulung ihrer Kinder gegen die Darguner Grundschule entschieden haben. Besonders profitiert hat von diesem Trend das evangelische Schulzentrum in Demmin. Aber auch die Spatzenschule in Neukalen oder die Landschule in Lüchow haben im neuen Schuljahr Zuwachs aus Dargun bekommen.

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Kommentare (1)

ist noch nicht stark genug. Abwarten!