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Demenzkranker löst Großeinsatz aus

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge rückten am Montag in der Teterower Gartenstraße an.
Mehrere Feuerwehrfahrzeuge rückten am Montag in der Teterower Gartenstraße an.
Eckhard Kruse

Ein demenzkranker Mann aus Teterow hat am Montagnachmittag offenbar ohne Aufsicht den Herd angeschaltet. Das hätte ihn beinahe das Leben gekostet.

Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr rückte am Montagnachmittag in der Teterower Gartenstraße an. Ein Brandmelder hatte Alarm geschlagen und es roch nach Rauch, hieß es von der Teterower Polizei. Daraufhin waren die Feuerwehrleute zum Einsatz gerufen worden. Vor einem Haus mit Betreutem Wohnen mussten die Kameraden dann aber doch nicht zum Löscheinsatz schreiten. Es reichte, ordentlich zu lüften und den Herd abzustellen. Ein Bewohner wurde aber zur Sicherheit ins Teterower Krankenhaus gebracht – wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung.

Was war passiert? Ein älteres Ehepaar wohnt gemeinsam in dem Haus. Die Ehefrau war kurz in die Stadt gegangen, ihr offenbar dementer Ehegatte blieb allein zurück. Er muss nun den Herd angeschaltet haben. Dadurch entwickelten sich Rauchschwaden in der Wohnung und der Brandmelder begann, Alarm zu schlagen. Feuerwehr und Polizei konnten nach kurzer Kontrolle und einem beruhigenden Gespräch wieder abrücken.