Neujahrsempfang in Groß Wokern
Die Großen feiern, aber die Lütten stehen an erster Stelle

Rund 120 Gäste waren zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Groß Wokern gekommen.
Rund 120 Gäste waren zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Groß Wokern gekommen.
Simone Pagenkopf

Traditionell feierte die Gemeinde Groß Wokern am Samstag ihren Neujahrsempfang. Ihr größtes Projekt in diesem Jahr ist für die Kinder.

Einen Blick von oben gab es beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Groß Wokern. „Um auch mal aus dieser Perspektive zu zeigen, wie schön unsere Gemeinde ist”, sagte Christian Lubina. Der stellvertretende Bürgermeister war gemeinsam mit Wehrführer Nico Knuth im Mai, Juni und Juli letzten Jahres mit einem Steiger unterwegs. Aus luftiger Höhe von 22 Metern machte er an die 3000 Aufnahmen fürs Gemeinde-Archiv. Eine Auswahl wurde nun auf dem Neujahrsempfang gezeigt.

Zu dem rund 120 Gäste in die Kulturhaus-Gaststätte „Zum Lindenkrug” gekommen waren. In der Gemeinde selbst ist die Zahl der Einwohner weiter gewachsen. Um 41 auf 1061 im vergangenen Jahr, so Bürgermeisterin Heike Wachowiak. Sie hatte überhaupt mal ein paar Zahlen zusammengestellt. Um bei den Kleinen anzufangen: 26 Kinder werden in der Kindertagesstätte Groß Wokern betreut, 68 Mädchen und Jungen lernen in der Grundschule. Der Sportverein zählt 272 Mitglieder. Mächtig gefordert war im vergangenen Jahr die Freiwillige Feuerwehr mit über 30 Einsätzen, das sind rund 45 Prozent mehr als im Schnitt der letzten Jahre. Und noch eine Zahl: Die Gemeinde muss in diesem Jahr rund 30000 Euro mehr Kreisumlage zahlen. Auch darauf wies die Bürgermeisterin hin.

Aber noch einmal zurück zu den Kindern. Hinter dem Kulturhaus wird eine neue Kita gebaut. „Die Genehmigung für den vorzeitigen Investitionsbeginn ist da”, informierte Heike Wachowiak. Auf 1,3 Millionen Euro belaufen sich die geplanten Kosten. Jetzt beginnen die Ausschreibungen. In der Schule werde es weitere Renovierungsarbeiten geben. Letztes Jahr konnten die Heizungsventile erneuert, ein Raum saniert und in zwei Räumen die Decken gemacht werden. „Es gibt hier noch zu tun. Wir wollen die Schule ja behalten.” Sie macht das Dorf ja auch für junge Familien mit attraktiv. Am Standort der ehemaligen Schule seien alle Baugrundstücke verkauft. Jetzt ist die Gemeinde dabei, neues Bauland in Neu Wokern zu schaffen, so die Bürgermeisterin.