HUND WEITER VERMISST

Die Suche nach Hund „Willi” geht weiter

Seit zwei Wochen wird der Labrador-Mix Willi in Gorschendorf vermisst. Vermutlich irrt er im nahen Gülitzer Wald umher.
Der Labrador-Mix Willi wird noch immer vermisst. Wer hat ihn gesehen?
Der Labrador-Mix Willi wird noch immer vermisst. Wer hat ihn gesehen? Privat
Gorschendorf ·

Die verzweifelte Suche geht weiter. Noch hat Janine Evert die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der 6-jährige Labrador-Mix der Familie wieder nach Hause kommt. Es vergeht kein Tag, an dem die Gorschendorferin nicht nach ihrem Willi sucht. Jetzt bekommt sie sogar Hilfe von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Rettungshundestaffel, die mit ihrem Hund Willis Fährte im nahen Wald aufnehmen will. Denn alles deutet darauf hin, dass der ängstliche Familienhund irgendwo im Wald herumirrt und sich nicht in die Nähe von Menschen traut.

Der kleinere „Snoopy” ist wieder zu Hause

Seit rund zwei Wochen ist er verschwunden, nachdem er sich am Silvestertag in Gorschendorf nach einem Spaziergang mit einem anderen Hund im Dunkeln beharkt hatte. Beide Tiere waren danach weggelaufen und seitdem vermisst. Wie vom Erdboden waren sie verschwunden. Aufrufe in den sozialen Medien wurden geteilt, die ganze Umgebung abgesucht, viele Menschen nahmen Anteil an dem Schicksal der beiden Hunde. Auch der Tierschutzverein Demmin hat Fotos von ihnen gepostet und um Mithilfe gebeten. Während der kleinere der Hunde, „Snoopy“, im Wald gefunden wurde und seit Sonntag wieder zu Hause bei seiner Familie ist, bleibt Willi weiter schmerzlich vermisst. Vielleicht waren die Ausreißer in den ersten Tagen zusammen im Wald unterwegs.

Alle hoffen auf ein Happy End

Revierleiter Udo Dahlmann steht weiter in Kontakt mit Janine Evert, die Jäger wissen, dass Willi gesucht wird und sollen die Augen weiter offen halten. Die Größe des Waldgebietes macht es so schwierig, Willi auf die Spur kommen. Das Waldgebiet bei Gülitz ist etwa 500 Hektar groß. Auch in Gülitz habe sie schon an den Haustüren geklingelt, ob jemand Willi gesehen hat. Zuletzt habe eine Frau ihn am Sonntag auf der Wiese am Berg nahe des Waldes morgens gesichtet. Das sei wenigstens schon mal ein Lebenszeichen von ihm. Die Gorschendorferin vermutet, dass Willi große Angst hat vor Fremden und sich nicht einfangen lasse. „Er wird nicht zu den Leuten laufen“, sagt sie. Er werde nicht von allein herauskommen. Sie kenne ihren Hund und seine Angst. Trotzdem hoffen sie weiter. Am Dienstag haben sie und die Frau von der Rettungshundestaffel einen Teil des Waldes abgesucht, am Mittwoch das Stück auf der anderen Seite. Irgendwo muss er ja sein. Jeder Hinweis, wo sich der Rüde aufhält, könne helfen, ihn zu erwischen. Und wenn die Leute nur sagen, wo sie ihn gesehen haben.

Willi ist mittelgroß, hat ein überwiegend schwarzes Fell. Unterm Hals, an Brust und Bauch sowie an den hinteren Pfoten hat er weiße Stellen im Fell. Er ist lieb und anhänglich. Besonders schmerzlich vermisst ihn die 8-jährige Tochter der Familie. Sie ist mit dem 6-jährigen Rüden aufgewachsen. Dass er weg ist, könne sie am wenigsten verstehen. Er fehle ihr so sehr.

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