STADTOBERHAUPT GESUCHT

Dritter Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Stavenhagen

Zuerst hatte sich der Apotheker Hans Kaminski noch offengehalten, ob er für das Amt des Stavenhagener Bürgermeisters bewerben will. Nun gibt er seine Kandidatur bekannt. Ein weiterer möglicher Interessent lehnt dankend ab.
Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Hans Kaminski (parteilos, Fraktion die Linke)
Hans Kaminski (parteilos, Fraktion die Linke) Tobias Hecht
Stavenhagen.

Im Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Bernd Mahnke (parteilos) hat jetzt ein dritter Kandidat seinen Hut in den Ring geworfen. Der Apotheker Hans Kaminski, der als Parteiloser in der Stavenhagener Stadtfraktion der Linken mitarbeitet, gab am Dienstag bekannt, dass er sich um das Amt des Bürgermeisters von Stavenhagen bewerben will. Bisher hatte er seine Kandidatur noch offengelassen.

„Meine Ziele sind die zügige Entschuldung unserer Heimatstadt, die Erhöhung der Attraktivität der Reuterstadt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die Verbesserung der touristischen Infrastruktur“, notierte er. Als Stavenhagener möchte er auch gerne dazu beitragen, dass Stavenhagen weiterhin eine lebenswerte Kleinstadt bleibt und sich den Anforderungen der Zukunft erfolgreich stellen kann.

Hans Kaminski ist 39 Jahre alt. Er studierte Pharmazie und betreibt seit 2007 die Eichen-Apotheke in der Basepohler Straße. Er engagiert sich im Stavenhagener Sportverein von 1863, betreut dort als Sektionsleiter die Abteilung Tischtennis und singt im Gospelchor Happy Voices.

Damit gibt es jetzt drei Bewerber, die sich für das Amt des Stavenhagener Bürgermeisters interessieren. Neben Hans Kaminski sind das der Ivenacker Bürgermeister Stefan Guzu und Angel Otto aus Stavenhagen. Der ehemalige Leiter der Flüchtlingsunterkunft in Basepohl, Thilo Rau aus Rostock, hat sich noch nicht entschieden.

Sehr geehrt gefühlt

Im Stavenhagener Stadtgespräch ist aber noch ein weiterer Name gefallen: der Name von Manuela Rißer, erste Stadträtin von Malchin. Sie wohnt im Stavenhagener Ortsteil Klockow, arbeitet schon viele Jahre lang in der Malchiner Stadtverwaltung und soll Interesse an dem Amt des Bürgermeisters haben.

„Ich wurde von einzelnen Personen angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, für das Amt des Bürgermeisters von Stavenhagen zu kandidieren“, bestätigte Manuela Rißer. Sie habe sich sehr geehrt gefühlt, dass Anwohner ihr zutrauen, diese Stelle auszufüllen. Sie habe sich aber für Malchin und damit für ihre Arbeitsstelle als Amtsleiterin, erste Stadträtin von Malchin und erste Stellvertreterin von Bürgermeister Axel Müller (CDU) entschieden. „Es ist eine Aufgabe, die ich gern mache.“ In diesem Jahr arbeite sie 30 Jahre lang in der Malchiner Stadtverwaltung.

StadtLandKlassik - Konzert in Stavenhagen

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Kommentare (3)

Ich kann vor Herrn Guzus Wahl in Stavenhagen nur warnen.

Notlösung?
Als man das erste Mal von ihm hörte, kannte ihn Keiner. Auf Nachfrage erfuhr man von Dritten, er sei Rumäne, Siebenbürge, ehemals wohnhaft in der heutigen Flüchtlingsunterkunft Jürgenstorf, wohne heute in Grischow und sei bei der Autobahnpolente. Ob es so stimmt, fragen Sie ihn! Da der alte Bürgermeister in Ivenack 2014 wegen seiner Windmühlenquichotterie unbedingt weg sollte, stürzte sich die Mehrzahl des Wahlvolks nachfragelos auf den Gegenkandidaten Guzu und wählte ihn. Qualifiziert war er für die Tätigkeit nicht. Es sei denn man zählt erlernte Polizeiarbeit wie knüppeln, schiessen, einkesseln, Verkehrsunfallaufnahme dazu.

Kampflos angetreten
Guzu selbst hatte es nicht mal fertiggebracht, sich in einer Art Häuserkampf in allen Ortsteilen bei den Bürgern vorzustellen. Das hat die Antiwindkraftinitiative nebenbei auch noch gemacht und öffentlich den Vorgänger in den Wind gesetzt. Der Wahlflyer des Neuen, der irgendwann doch noch kam, war teuer aber inhaltsfrei. Dafür brauchte er eine Landagentur aus Waren, 4eck-media. Rausgeschmissenes Geld. Naja, sicher war man froh, dass das Machwerk wenigstens vor der Wahl kam.

CDU-Schattenmann
Seinen Wählern war wichtig, dass er parteilos ist. Doch der Wahlsieger kam schnell aus dem Windschatten. Nach seiner Wahl tauchte er per Foto auf Wahlplakaten des CDU-Landratskandidaten auf. Am Stavenhagener EKZ-Berg prangte dieses gutenbergsche Machwerk wochenlang und ekelte die davon Düpierten.
Guzu ergriff also Partei. Und es kam noch toller.
Gerade eben hat er sich in Ivenack wieder wählen lassen, es gab keinen anderen Kandidaten. Aber nunmehr 60 Gegenstimmen.
Gleichwohl brachte er auch noch seine wohl zweite Frau in den Gemeinderat, ein Déjà-vu , was man in Kölle als Klüngelei ansehen könnte, aber sie wurde offiziell gewählt.
Ähnliches versuchte der örtliche Großbauer bereits mit seinem Sohnemann 2014. Letzterer scheiterte hingegen kläglich. Anstatt Pro hatte es mehr Contra gehagelt.

Stefanscher Antrieb
Eigentlich ist Herr Guzu Polizist und wurde dafür vom Staat nach seiner Aufstiegseignung an einer Fachhochschule für viel Geld der Bürger ausgebildet, was ebenfalls für uns Steuerzahler bis zu seiner Himmelfahrt womöglich sehr teuer wird. Wieso will man dann den Beruf wechseln? Er ist doch lebenslang als Polizist auf unsere Kosten verbeamtet, hat sich für diese lebenslange Bindung entschieden!? Dorf- und Stadtpolitik kann er im Ruhestand machen oder? Jedoch steht es in unserem Land Jedem frei sich politisch zu betätigen. Klingt ja auch so ähnlich wie polizeilich.

Sitzengelassen
Wirklich taufrisch wiedergewählt will er Ivenacks Bürger jetzt plötzlich sitzen lassen. Was hat er sich in der Zeitung angepriesen? Stefan hier , Stefan da. Ich habe selten so ein durchschaubares Ego in einem Nordkurier-Premiumartikel gelesen. Die Tüzer Tannen haben sich vor Eigenlob gebogen. Die Ivenacker Eichkater haben vor Schreck vergessen, wo sie ihr Futter versteckt haben. In Markow verleihen sie jetzt Kanus ohne Wasserweg. In Goddin wittert der Erste Morgenluft.

Physik
Haben Sie das auch gelernt? Wo ein Körper ist, kann kein anderer sein. Manche gehen sogar noch weiter. Wo ein Bürgermeister ist, kann er es nicht woanders sein, besser woanders werden dürfen. Das führt jedoch zu weit und endet beispielgebend bei Lach- und Sachgeschichten mit Flintenuschi & der Bundeswehr.

Karriere über alles
In Stavenhagen gibt es ja ein richtiges Bürgermeistergehalt und Verbeamtung auf Zeit, hinterher kann man zurück in seinen Vorjob.
Wie könnte da Guzus Zukunft aussehen:
1. Zunächst kandidiert er dann für den Kreistag und verabschiedet sich in Stavenhagen
2. Um simultan für den Landtag bereitzustehen
3. Später Einzug mit Spielmannszug in den Bundestag
4. Er krönt sich selbst zum Kaiser von Merkellandium?

Guzus erhöhtes Erbe
Viel haben Ivenacks Bürger Stefan Guzu zu verdanken. Stavenhagens Einwohner können sich schon freuen. In Ivenack hat er:
- Die Grundsteuer erhöht
- Die Wasser-, Abwassergebühren erhöht.
Das ging so richtig schön in die Ledergeldbörsen der Bürger und gilt auch für die Zukunft, wenn Guzu schon lange weg ist. Vielen Dank wir zahlen!
Unvergessen wie er ohne Not als einer der ersten Bürgermeister im WZV den Arm für die Erhöhung hob. Klasse Stefan! Und Ihr habt ihn wiedergewählt!*

*Titel & Text sind eine persönliche Einzelmeinung. Am Ende der Leiter geht es wieder runter.

So die Stellenausschreibung ist raus. Mir persönlich wurde nun die Guzusche Motivation klar. ****************Es gibt Vergütungsgruppe A16. **************Das ist Höherer Dienst.*************** Stefan Guzu ist bisher max. nur im gehobenen Polizeivollzugsdienst und auch nur dafür qualifiziert. ************Ihm fehlt für diese Besoldungsstufe das Hochschulstudium. FH reicht nicht. *****************Aber! Chile-Margots alte FH in NBtown nennt sich ja nun auch schon einfach Hochschule und macht doch nur zum neumodernen Kurzzeitstudiengangbachelor. ******************Fazit: Guzu hätte so mehr Geld. Das reizt ihn also. ************************Pecunia non olet*

*Titel & Text sind eine persönliche Einzelmeinung.

Was bitte soll ein Rostocker Sachse,
also ein Paradoxon in Stavenhagen?
Wer ist dieser Thilo Rau aus Eckhards Geisterruf?
Was hat er denn, was kann er denn,
was glaubt er, was er ist? (Text: Johann „Hans“ Hölzel)

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Erstmal war er Major bei der Bundeswehr. Das klingt
weniger empathisch, doch ich will nicht vorgreifen.
Beim Minenräumen lernte er die Landschaft Afghanistans
kennen. Bei der täglichen Befehlsvergabe lernte er wie
man in der Zivilgesellschaft nicht kommuniziert.

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Nach der Bundeswehr führte ihn nur sein Arbeitsweg
vorübergehend nach Basepohl. Hier übernahm er die
Flüchtlingskaserne sozusagen als Standortkommandant in Räuberzivil
oder auch Regimentskommandeur der syrischen Flüchtlingstruppe.
Die betreuenden, dankbaren "Kapos" rekrutierte man weit ab vom öffentlichen
Tarif mehrheitlich aus dem hiesigen Harz4-Heer.
Das sagen hatte letztlich aber der Geschäftsführer der
DRK-Tochter gGmbH in Schwerin, nicht Rau, obwohl er sich dieser
Herausforderung mit allen Fasern seines Körpers stellte.
Allerdings würde er dienstlich in Sachen eigener Ausstattung
immer einen unnötigen Mercedes dem Volkswagen im Rahmen
verfügbarer Mittel vorziehen, meinen Dritte.
Mitarbeiter saßen schon mal in Büros mit Milchglasfenstern.
Naja, man soll bei der Arbeit auch nicht aus dem Fenster sehen.
Einzelne, leere Unterkunftsräume seien verschimmelt gewesen.
Mit Stavenhagens Leben & Verwaltung hatten Basepohls Auf-
nahmelager im Landesauftrag und Rau womöglich nichts zu tun.
Lediglich der Standort und resultierende Verflechtungen waren,
bestanden hier.

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Richtig empathisch wurde es aber 2017 auf neuer Mission
in Grevesmühlen. Dort übernahm Rau nach Basepohl als neuer
Geschäftsführer einer DRK-Tochter einen Verein zur
Betreuung psychisch beeinträchtigter Menschen. Dessen
bisherige Geschäftsführerin bat Raus Arbeitgeber um Übernahme
aufgrund finanzieller Unwägbarkeiten. Ergebnis der
Übernahme laut Ostseezeitung vom 18.07.2017:
* alte Geschäftsführerin gekündigt
* kein Öffentlicher Tarif
* Vermögen geht bei Auflösung auf DRK über
* Mitarbeiter fühlen sich zu neuen Arbeitsverträgen gedrängt
* "Die Leistungen unserer Mitarbeiter werden mit Füßen getreten,
sie werden belogen, betrogen, genötigt und erpresst.“(L. Martschinke)

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Eines muss man Rau jedoch lassen. Er war immer der Neue.
Das macht mir bezüglich der Wahl wiederum Angst.*

*Titel & Text sind eine persönliche Einzelmeinung