Fusion

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Duckow läutet bald die Hochzeitsglocken

Der Glockenstuhl an der Duckower Kirche. Schon ab dem Jahreswechsel soll die Gemeinde Duckow mit dem Ortsteil Pinnow zu Malchin gehören.  
Der Glockenstuhl an der Duckower Kirche. Schon ab dem Jahreswechsel soll die Gemeinde Duckow mit dem Ortsteil Pinnow zu Malchin gehören.
Torsten Bengelsdorf

Die Gemeindevertreter haben ihr Versprechen gehalten und akzeptieren das Ergebnis der Bürgerbefragung.

Da gab es nichts mehr zu diskutieren: Bürgermeister Erhard Galinat konnte am Donnerstagabend gleich abstimmen lassen. Die fünf anwesenden Gemeindevertreter sprachen sich einstimmig für Fusionsverhandlungen mit der Stadt Malchin aus. „Die Verhandlungen mit der Gemeinde Gielow sind einzustellen“, heißt es in dem Beschluss.

Die Abgeordneten lösten damit ihr Versprechen ein, das Ergebnis der Bürgerbefragung vom August zu akzeptieren. 141 der 194 wahlberechtigten Bürger aus der Gemeinde hatten sich an dieser Befragung beteiligt und für ein eindeutiges Votum gesorgt. 110 Duckower und Pinnower gaben ihre Stimme Malchin (78 Prozent). 31 Einwohner waren für eine Fusion mit Gielow (22 Prozent).

Für Aufsehen gesorgt

Nunmehr gelte es, die Vertragsverhandlungen zügig fortzusetzen, damit die Fusion zum 1. Januar des kommenden Jahres bereits in Kraft treten kann, ist in der Beschlussvorlage zu lesen.

Mit der Bürgerbefragung zur Fusion hat Duckow mittlerweile weit über das Amt Malchin hinaus für Aufsehen gesorgt und auch viel Anerkennung erhalten.

Gleich ein Vorteil im Vorfeld

Die bevorstehende Fusion hatte indes am Donnerstagabend in der Gemeindevertretung auch gleich eine praktische Bedeutung. Denn eigentlich hätten sich die Abgeordneten nach einem neuen Verwalter für die gemeindeeigenen Wohnungen umschauen müssen, da der bisherige ab dem kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Doch mit dem angestrebten Zusammenschluss mit Malchin werden Duckows Gemeindewohnungen dann von der Malchiner Wohnungsgesellschaft (Wogema) übernommen.