SOLDATEN GEHEN

Ein Jahr Kaserne noch: Dann beginnt der Abzug

Offiziell soll die Bundeswehrkaserne in Basepohl Ende 2016 geschlossen werden. Die Soldaten und Offiziere des Logistikbataillons verlassen den Standort aber schon viel früher.
Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Offiziell soll die Bundeswehrkaserne in Basepohl Ende 2016 geschlossen werden. Die Soldaten und Offiziere des Logistikbataillons verlassen den Standort aber schon viel früher.
Offiziell soll die Bundeswehrkaserne in Basepohl Ende 2016 geschlossen werden. Die Soldaten und Offiziere des Logistikbataillons verlassen den Standort aber schon viel früher. Eckhard Kruse
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Stavenhagen.

Die endgültige Schließung der Bundeswehrkaserne in Basepohl liegt schon viel näher als so manch einer denkt. Zwar steht immer der Herbst 2016 dafür auf dem Plan. Doch dann sind die Soldaten und Offiziere schon längst ausquartiert. "Wir werden am 1. Oktober 2015 mit der Umgliederung beginnen", erläuterte der Bataillionskommandeur, Oberstleutnant Christoph Rittelmann, am Rande einer Ausstellungseröffnung im Stavenhagener Schloss.

Bis dahin ist nur noch knapp ein Jahr Zeit. Ab diesem Zeitpunkt werden die Kompanien sich nach und nach aus dem Standort nahe der Reuterstadt verabschieden. Ein Teil der noch 570 Mann und Frau starken Truppe in Basepohl werde nach Hagenow verlegt, ein anderer nach Havelberg, sagte Rittelmann. Weitere Soldaten des Logistikbataillons 142 würden ihren Dienst schon seit geraumer Zeit in Torgelow verrichten. Zum 31. März 2016 werde die Kaserne Mecklenburgische Schweiz dann nach 42 Jahren Bestehen menschenleer sein. "Ich gehe davon aus, dass die Bundeswehr Basepohl pünktlich verlassen wird, auch wenn es uns leid tut", betont der Oberstleutnant. Denn in Hagenow und Havelberg werde mittlerweile endlich gebaut.

Warum wird die Kaserne aber erst später übergeben? "Wir sind nicht Besitzer", stellt Christoph Rittelmann klar. Eigentümer sei die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Und wenn auch die Soldaten fort sind, gebe es noch viele Sachen zu klären. Der Bataillonskommandeur nennt da nur die Kündigung der Wasseranschlüsse oder den Rückbau von Alarmanlagen.

Doch noch ist die Kaserne belegt und ist in diesem Jahr 40 Jahre alt geworden.

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