NEUE TECHNIK

Eine knappe Million für die Teterower Feuerwehr

Die Bergringstadt investiert im nächsten Jahr in Fahrzeuge und neue Einsatzkleidung. In puncto Brandschutz nimmt sie sich aber auch Löschwasserteiche vor. So soll der Teich in Niendorf entschlammt werden.
Auf dem Areal der Freiwilligen Feuerwehr Teterow soll jetzt auch die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung vorbereitet werden
Auf dem Areal der Freiwilligen Feuerwehr Teterow soll jetzt auch die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung vorbereitet werden. Außerdem wird neue Technik angeschafft. Simone Pagenkopf
Teterow.

Die Stadt Teterow investiert noch einmal kräftig in die Freiwillige Feuerwehr und den Brandschutz überhaupt. Gerade haben die Stadtvertreter die Aufwandsentschädigung für die Feuerwehr mit einer entsprechenden Satzung in trockene Tücher gebracht. Danach bekommen nicht nur der Wehrführer und sein Stellvertreter eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 200 bzw. 100 Euro, sondern ab kommendem Jahr auch der Jugendwart mit 100 Euro sowie Ausbilder mit 25 Euro in der Grundlagenausbildung und zehn Euro bei der Jugendfeuerwehr, angesetzt für jeweils zwei Stunden.

Rettungsboot im Haushaltsplan

Die Satzung regelt auch die Entschädigung für Auslagen und Aufwendungen der Kameraden. „Die ehrenamtliche Tätigkeit soll in Höhe von 7500 Euro entschädigt werden“, so Teterows Bürgermeister Andreas Lange (parteilos). „Für die Kameradschaftspflege und Jugendarbeit werden 6900 Euro bereitgestellt“, fügt er mit Blick auf die Haushaltsplanung fürs kommende Jahr hinzu. Zudem halte die Bergringstadt an der Zahlung von Beiträgen zur Rentenversicherung für alle aktiven Kameraden fest. Das seien10 200 Euro jährlich.

Apropos Haushaltsplanung 2021. In dieser Woche beschäftigen sich die Fachausschüsse mit dem Zahlenwerk. Was den Brandschutz insgesamt betrifft, sind Ausgaben in Höhe von 924 400 Euro vorgesehen. Dabei sind sich die Stadtvertreter einig, dass neben der Beschaffung neuer Einsatzkleidung die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung, sprich die Trennung von Schutzausrüstung und Privatkleidung, im Feuerwehrhaus erfolgen muss. Die Planungskosten dafür belaufen sich auf 71400 Euro. Und auch in puncto „Fuhrpark“ soll sich einiges tun. „Es stehen die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF 20 für 486 200 Euro, eines Rettungsbootes in Höhe von 50 000 Euro und des im Jahr 2019 bereits eingeplanten Mannschaftstransportwagens zu einem Preis von 83500 Euro an“, sagt der Bürgermeister. Was das Rettungsboot betrifft, hatte die SPD-Fraktion für Unterstützung aus dem Strategiefonds geworben. „Die Wehr braucht eine gute Ausrüstung“, bekräftigt Grit Schmelzer von der SPD-Fraktion. Ein Rettungsboot sei zudem auch im Feuerwehrbedarfsplan gefordert.

Niendorfer Teich wird entschlammt

Nicht zuletzt muss und will die Bergringstadt auch was an den Löschwasserentnahmestellen tun. Der Dorfteich im Ortsteil Niendorf soll im nächsten Jahr entschlammt werden. Wiederholt war schon während der Einwohnerversammlungen in den zurückliegenden Jahren kritisiert worden, dass der Teich verlande und nur noch ein Schlammloch sei. Neben dem Niendorfer Teich soll auch das Wasserbecken im Fahrerlager des Bergrings saniert werden. Für die Unterhaltung und Sicherung von Löschwasserentnahmestellen plant die Stadt im nächsten Jahr 70 000 Euro ein.

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