Wegen Einsturzgefahr gesperrt: Weil die Brücke am Teterower See marode ist, darf sie nicht mehr betreten werden.
Wegen Einsturzgefahr gesperrt: Weil die Brücke am Teterower See marode ist, darf sie nicht mehr betreten werden. Nadine Schuldt
Verfault

Einsturzgefahr – beliebte Brücke in Teschow gesperrt

Der Steg in Teschow am Teterower See ist in die Jahre gekommen. Das hat Folgen für viele Spaziergänger.
Teschow

Ein beliebtes Ausflugsziel darf nicht mehr betreten werden: Der Steg in Teschow am Teterower See ist wegen Einsturzgefahr gesperrt worden. So steht es auf einem Schild, das an dem hohen und breiten Sperrzaun vor der Brücke angebracht wurde. Ein rot-weißes Absperrband verdeutlicht zusätzlich die Gefahr. So manch ein Einwohner hatte das bemerkt und beim Nordkurier nachgefragt, was es damit auf sich hat. „Es gibt Fäulnis im Unterbau der Pfählung“, erklärt Adolf Schlaak, Leiter der städtischen Kommunaltechnik, auf Nachfrage. Der Unterbau sei so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass der Steg schließlich gesperrt werden musste.fsd

Der Steg war Anlegestelle für Barkasse

Auch in den sozialen Medien ist das Thema bereits angekommen. Auf facebook reagierte sogar Teterows Bürgermeister Andreas Lange auf diverse Äußerungen. „Die Sicherheit geht vor“, schrieb er zur Sperrung. Der Steg sei sanierungsbedürftig. Die kostenintensive Erneuerung werde für 2022 geplant. „Das Geld dafür muss auch erst vorhanden sein, alles wie im richtigen Leben“, begründete Andreas Lange.

Der brückenähnliche Bau ist vor mehr als zwölf Jahren entstanden und war einst auch Anlegestelle der Barkasse Regulus. Mittlerweile hat der Steg seinen Glanz verloren und ist an den Seiten stark von Sträuchern und Bäumen zugewachsen.

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