Einen Pokal und einen Kasten Bier nahm Göran Eger von der Firma Elektrofrosch für das beste Schaubild des Festumzugs
Einen Pokal und einen Kasten Bier nahm Göran Eger von der Firma Elektrofrosch für das beste Schaubild des Festumzugs entgegen. Torsten Bengelsdorf
Ekkehard Gesell hatte diesmal eine Motorkutsche mit zum Festumzug gebracht.
Ekkehard Gesell hatte diesmal eine Motorkutsche mit zum Festumzug gebracht. Torsten Bengelsdorf
Die Stadtfest-Organisatoren Andrea Schmidt und Daniel Witt – hier zusammen mit Bürgermeister Axel Müller &ndas
Die Stadtfest-Organisatoren Andrea Schmidt und Daniel Witt – hier zusammen mit Bürgermeister Axel Müller – ließen sich durch die Regengüsse am Sonnabend nicht entmutigen. Torsten Bengelsdorf
Über den zweiten Platz konnten sich nach dem Festumzug die Motoballer um ihren Vorsitzenden Robert Wenzlaff (2. v. l.) fr
Über den zweiten Platz konnten sich nach dem Festumzug die Motoballer um ihren Vorsitzenden Robert Wenzlaff (2. v. l.) freuen. Torsten Bengelsdorf
Stadtfest

„Elektro-Frösche“ geben im Regen-Zug das beste Bild ab

Nach drei Jahren hatte Malchin am Wochenende endlich mal wieder ein Stadtfest – und einen Festumzug, der sich gewaschen hatte. Trotz pausenlosen Platzregens scherte niemand aus.
Malchin

Auf diesen Umzug hatte Malchin so lange warten müssen. Und dann das: Der lange Zug aus Vereinen, Betrieben und Institutionen hatte gerade die Postkreuzung überquert, als sich der Himmel bedrohlich verdunkelte und aus ein paar Tropfen schnell ein richtiger Platzregen mit Blitz und Donner wurde. Was soll das nur werden? Alles, was sich irgendwie als Regenschutz anbot, wurde kurzerhand umfunktioniert – Fahnen, Banner, Jacken. Doch viel half das nicht.

Umzug kam nur einmal kurz ins Stocken

Um so erstaunlicher, dass so gut wie alle Umzugsteilnehmer wacker durchhielten. „Jetzt hatten wir zwei Jahre lang kein Stadtfest mehr, jetzt werden wir doch so ein bisschen Regen überstehen“, meinte einer der mitmarschierenden Sportler. Zumal sich am Sonnabendnachmittag wieder viele Zuschauer am Straßenrand eingefunden hatten, mit ihren Handys filmten oder auch Applaus spendeten. Gegen den Platzregen spielte allen voran die Schalmeienkapelle der Malchiner Feuerwehr an. Andere tanzten so ausgelassen auf ihren Umzugswagen, dass ihnen der Regen so ziemlich egal war.

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Während die historische Motorkutsche von Ekkehard Gesell für kurze Zeit einmal schlappmachte und dadurch der ganze Umzug ins Stocken kam, hielten die Kabinenroller der Malchiner Elektrofrosch-Filiale die ganze Strecke lang durch. Ein Anblick, von dem die beiden Stadtfest-Veranstalter Andrea Schmidt und Daniel Witt so begeistert gewesen sein müssen, dass sie der Firma gleich den Pokal für das beste Schaubild des Festumzugs überreichten – immer noch im strömenden Regen. Warum gerade Elektrofrosch? „Die Aufmachung der Fahrzeuge hat uns gefallen. Und überhaupt Elektrofahrzeuge, das ist ja nun auch etwas, was in die Zukunft passt“, begründete Witt die Entscheidung. Die „Elektrofrösche“ hatten sich zum ersten Mal in den Malchiner Festumzug eingereiht.

Pokale auch für Motoballer und Grundschule

Über einen Pokal für ihr Bild beim Festumzug konnten sich aber auch Malchins Motoballer freuen. Und auch die Pestalozzi-Grundschule bekam einen Pokal für die Teilnahme am Umzug. Schüler und Lehrer hatten sich allerdings schon auf den Heimweg gemacht – sicher auch, um sich trockene Sachen anzuziehen.

„So ärgerlich das auch war mit dem Regen, so haben doch alle durchgehalten“, freute sich am Ende Bürgermeister Axel Müller, der sich – ebenfalls völlig durchnässt – dafür bei den Teilnehmern bedankte. Erst zum Abend hin verzogen sich die Regenwolken dann endlich und die Party auf Malchins Großparkplatz konnte dann doch noch so richtig starten.

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