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Erinnerung an verbrannte Bücher

Schülerinnen des Fritz-Greve-Gymnasiums stellten ihr Projekt vor.

Malchin.Im Feuer wollten die Nationalsozialisten Werke und Erinnerungen an Schriftsteller und Wissenschaftler auslöschen, die aus rassistischen und ...

Malchin.Im Feuer wollten die Nationalsozialisten Werke und Erinnerungen an Schriftsteller und Wissenschaftler auslöschen, die aus rassistischen und politischen Gründen verfemt waren. Das ist 80 Jahre her.
Die Malchiner Stadtbibliothek nahm dies zum Anlass, an einige dieser Schriftsteller zu erinnern. Eingestimmt auf den Abend wurden die Zuhörer durch Klezmer Musik des Flötenquintetts der Malchiner Musikschule. Die Vorsitzende des Fördervereins „Malchiner Bibliotheksfreunde“, Britta Gfrörer, eröffnete den Abend mit einer Erzählung von Anna Seghers. Mit Auszügen aus dem „Braven Soldaten Schwejk“ von Hasek zog Kieferorthopäde Dr, Lutz Knüpfer Parallelen zur heutigen Zeit. Auch Stadträtin Manuela Rißer wies nach dem Vorlesen aus dem Buch „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque darauf hin, dass die Gefahren eines neuen Krieges in der Gegenwart längst nicht gebannt sind. Gerlind Schlecker von der Sparkassenstiftung Neubrandenburg-Demmin las Kindheitserinnerungen von Maxim Gorki.
Einen kreativen Abschluss bildeten die Arbeiten der Schüler vom Fritz-Greve-Gymnasium. Im Deutschunterricht bei Helga Locher waren Paralleltexte zur Erzählung „Der Nachbar“ von Franz Kafka entstanden. Abgerundet wurde der Abend durch die Diskussion zu drei Objekten, die im Religionsunterricht bei Ines Grönke-Thielking zum Thema „Bücherverbrennung“ entstanden waren.pd