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Toter am Ehrenmal

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Teterower wurde wohl nicht ermordet

Vieles deutet laut Polizei darauf hin, dass sich der 33-Jährige am 4. Mai allein am Ehrenmal in den Heidbergen aufgehalten habe.
Vieles deutet laut Polizei darauf hin, dass sich der 33-Jährige am 4. Mai allein am Ehrenmal in den Heidbergen aufgehalten habe.
Kirsten Gehrke

Vor zehn Tagen wurde ein 33-Jähriger tot in Teterow aufgefunden. Ein Mord wurde zunächst nicht ausgeschlossen. Doch der Verdacht scheint sich nicht zu erhärten.

Zehn Tage nach dem Fund eines Toten in Teterow deutet vieles auf einen Unfall hin. Der genaue Ablauf des Vorfalls sei zwar noch nicht endgültig geklärt, teilte die Staatsanwaltschaft Rostock am Dienstag mit. Vieles deute jedoch darauf hin, dass sich der 33-Jährige am 4. Mai allein am Ehrenmal in den Heidbergen aufgehalten habe, was ein Eigenverschulden wahrscheinlich mache.

Der aus Teterow stammende Mann war am 5. Mai mit schweren Kopfverletzungen von Wanderern gefunden worden. Nach bisherigen Untersuchungen wurde ein „nicht handelsüblicher Knallkörper” in der Nähe des Körpers gezündet. Mit „nicht handelsüblich” bezeichnen Ermittler etwa selbstgebastelte Böller.

Nach Veröffentlichung eines Fotos erhielt die Polizei eine „höhere zweistellige Zahl” an Hinweisen. Ein Teil sei bereits abgearbeitet. Bis Freitag sollten weitere Erkenntnisse vorliegen, sagte der Sprecher.