In Malchin versammelten sich am Sonntagnachmittag etwa 100 Teilnehmer zu einer erneuten Protestkundgebung.
In Malchin versammelten sich am Sonntagnachmittag etwa 100 Teilnehmer zu einer erneuten Protestkundgebung. Torsten Bengelsdorf
Kundgebung

Erneut ziehen etwa 100 Demonstranten durch Malchin

Im Mittelpunkt der Forderungen während der Protest-Kundgebung stehen mittlerweile bezahlbare Lebensverhältnisse. Aber auch die Waffenlieferung an die Ukraine stehen in der Kritik.
Malchin

Es war die 41. Demonstration seit Dezember 2021, zu der sich am Sonntagnachmittag etwa 100 Teilnehmer auf dem Malchiner Marktplatz getroffen haben. Darunter seien auch viele neue Gesichter, wie die Anmelderin der Kundgebung – sie selbst nennt sich Freyia – sagte.

Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine

Sie fasste vor allem für die Neuen noch einmal die Forderungen der Malchiner Demonstrationen zusammen. Es gehe um eine Politik für das Volk, bezahlbare Lebensverhältnisse, Steuersenkungen, die Rettung der Wirtschaft. „Und ganz wichtig die Rettung der heimischen Betriebe”, erklärte sie in ihrer Ansprache von der Rathaustreppe. Auch ein Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine und ein Ende der Sanktionen gegen Russland gehören zu der Forderungsliste.

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Sie habe gehört, dass auch die AfD und die Partei Die Linke in den vergangenen Tagen auf dem Malchiner Marktplatz demonstriert haben und frage sich, warum die Parteien sich nicht dem Sonntagsprotest anschließen würden. Dann würden immerhin noch mehr Leute kommen. Auf dem anschließenden Umzug durch die Innenstadt war dann eine weitere Kundgebung geplant.

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