NEUER PLATTDEUTSCH-PREIS

Erstmals „Ü(nner)-35-Pries“ für niederdeutsche Autoren

Alle jungen Niederdeutsch-Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern sind aufgerufen, plattdeutsche Arbeiten einzureichen. Ihnen winkt ein ganz neuer Preis.
Jungen Plattdeutsch-Autoren unter 35 Jahren können ab sofort ihre Arbeiten beim Landesheimatverband und beim Fritz-Reuter
Jungen Plattdeutsch-Autoren unter 35 Jahren können ab sofort ihre Arbeiten beim Landesheimatverband und beim Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen einreichen. Eckhard Kruse
Stavenhagen.

Junge Plattdeutsch-Schreiber aufgepasst! Neben dem Fritz-Reuter-Literaturpreis wird in diesem Jahr erstmals auch ein "Ünner-35-Pries” für alle unter 35 Jahren ausgeschrieben, teilte Marco Zabel, Direktor des Fritz-Reuter-Literaturmuseums mit.

Der Preis wird ausgelobt vom Heimatverband MV, dem Museum Stavenhagen und dem Bund niederdeutscher Autoren. Die Ausschreibung richtet sich an alle jungen niederdeutschen Autoren aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Der Preis wird für Arbeiten in niederdeutscher Sprache vergeben. Dabei kann es sich um Lyrik, Prosa, dramaturgische Texte, Liedtexte, Hörspiele, Blogs und ähnliche Werke handeln. Inbegriffen ist neben einer Urkunde ein einmaliger Produktionskostenzuschuss in Höhe von maximal 1000 Euro zur Umsetzung des Projekts, wenn Kosten für Druck, Tonaufnahmen, Inszenierung usw. anfallen.

Der Preis wird auf der Jahresmitgliederversammlung des Heimatverbandes am 9. Mai 2020 übergeben. Das im Anschluss produzierte Werk wird bei der Verleihung des Fritz-Reuter-Literaturpreises am 7. November im Stavenhagener Schloss vorgestellt, so Zabel.

Vorschläge oder Bewerbungen müssen bis zum 30. April 2020 per Post (es gilt der Poststempel) oder bevorzugt in digitaler Form per E-Mail eingesandt werden an den: Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern, Schulstraße 28, 17379 Ferdinandshof, E-Mail: peplow@heimatverband-mv.de oder an das Fritz-Reuter-Literaturmuseum, Markt 1, 17153 Stavenhagen, E-Mail: literaturmuseum@stavenhagen.de

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Kommentare (1)

Eine Sprache, die im Alltag nicht mehr oder nur noch rudimentär gesprochen wird ist eine aussterbende Sprache. Man wird komisch angeguckt, wenn man nur plattdeutsch spricht. Und genau das ist das eigentliche Problem: die fehlende Akzeptanz.