ÜBUNG MIT FOLGEN

Feuerwehr lässt sich bei Rettung viel Zeit

Eine Übung in Jördenstorf mit mehreren Feuerwehren hat eine Reihe von Schwachstellen offenbart. Im Ernstfall hätte das Szenario schlimme Folgen gehabt.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Feuerwehren aus mehreren Orten eilten am Sonnabend zur Jördenstorfer Schule, aus der Rauch gemeldet worden war.
Feuerwehren aus mehreren Orten eilten am Sonnabend zur Jördenstorfer Schule, aus der Rauch gemeldet worden war. Torsten Bengelsdorf
Jördenstorf.

Große Aufregung am Sonnabend in Jördenstorf. Aus dem Schulgebäude stiegen Rauschschwaden auf. Kurz darauf rückte eine Vielzahl von Feuerwehren aus dem Dorf und der Umgebung an. Erst allmählich wurde den Anwohnern klar, dass es sich wohl um eine Übung handeln musste. 36 Feuerwehrleute waren daran beteiligt. Sie hatten bei dem Übungsszenario neun Schüler und vier Lehrer aus dem brennenden Schulgebäude zu retten.

Das allerdings brauchte seine Zeit. Zu viel Zeit, wie der Leiter der Übung Steffen Singer nach dem Einsatz feststellte. Zunächst habe bei der Rettungsaktion niemand die Führung übernommen, dann sei die Drehleiter aus Teterow zu spät zum Einsatz gekommen. Lehrer, die sich auf das Dach geflüchtet hatten, mussten somit 45 Minuten bis zu ihrer Rettung warten. Auch für einige der Kinder wären die Retter wohl zu spät gekommen.

Die Übung soll jetzt innerhalb des Amtes Mecklenburgische Schweiz gründlich ausgewertet werden.

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