BRANDSTIFTUNG

Feuerwehr löscht brennende Heuballen bei Stavenhagen

Warum gingen am Sonntagabend auf einer Wiese mehrere Strohballen in Flammen auf? Das versucht nun die Polizei Malchin herauszufinden.
Die brennenden Heuballen lagen einige Meter voneinander entfernt.
Die brennenden Heuballen lagen einige Meter voneinander entfernt. Freiwillige Feuerwehr Stavenhagen
Stavenhagen.

Auf einer Wiese zwischen Stavenhagen und Basepohl mussten Feuerwehrleute am Sonntagabend einige brennende Heuballen löschen. Die Ballen lagerten jeweils im Abstand von mindestens 100 Metern und brannten gleichzeitig, meldet die Polizei. Zeugen hatten das Feuer zuvor gemeldet.

Die Freiwilligen Feuerwehren Stavenhagen und Pribbenow rückten mit 15 Kameraden an. Sie konnten die Feuer binnen 20 Minuten löschen, heißt es. Der entstandene Schäden beträgt laut Polizeischätzung 180 Euro.

Die Polizei Malchin ermittelt nun wegen Brandstiftung. Zeugen können sich dort (03994/2310) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Es gilt bereits Waldbrandwarnstufe 3

Am Wochenende hatte es bereits einen Flächenbrand bei Rechlin und Lärz in der Seenplatte gegeben. Etwa 400 Quadratmetern Wald- und Ödland in Flammen. Auch in Vorpommern gab es auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Jägerbrück einen Feuerwehreinsatz, weil zwei Hektar Waldboden brannten. Erst vor wenigen Tagen hatten Unbekannte etwa 250 Ballen bei Neubrandenburg angezündet.

Im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, darunter auch an der Seenplatte, liegen die kritischsten Brandrisikogebiete des Landes. Im April liegt die Brandgefahr wegen der abgestorbenen Gräser aus dem Vorjahr immer besonders hoch. So herrscht in den Forstämtern Mirow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) und Jasnitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) bereits Warnstufe 3 von insgesamt 5 Waldbrandwarnstufen.

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