Wollen die Zusammenarbeit bei großen Feuern effizienter gestalten: Groß Wokerns Wehrführer Nico Knuth und Tet
Wollen die Zusammenarbeit bei großen Feuern effizienter gestalten: Groß Wokerns Wehrführer Nico Knuth und Teterows Wehrführer Mathias Saft (l.) Nadine Schuldt
Die Freiwilligen Feuerwehren Teterow und Groß Wokern wollen bei großen Bränden die Einsatzleitwagen beider We
Die Freiwilligen Feuerwehren Teterow und Groß Wokern wollen bei großen Bränden die Einsatzleitwagen beider Wehren nutzen. Nadine Schuldt
Kooperation

Feuerwehren wollen künftig bessere Zusammenarbeit

Bei großen Bränden müssen viele Entscheidungen fast zeitgleich getroffen und dokumentiert werden. Die Wehren Groß Wokern und Teterow wollen jetzt ihre Kräfte bündeln.
Teterow

Der Brand in der Teterower Schillerstraße vor drei Wochen ist schon lange gelöscht. Doch die Gedanken an den gesamten Einsatz sind bei den Freiwilligen Feuerwehren aus Teterow und Groß Wokern (Landkreis Rostock) noch nicht erloschen. Allerdings geht es hierbei nicht um Fragen zur Ausstattung, sondern vielmehr um die Dokumentation des gesamten Ablaufs. „Bei großen Einsatzlagen wie dem Brand in der Schillerstraße prasselt eine Flut von Anfragen auf den Einsatzleiter ein“, sagen Teterows und Groß Wokerns Wehrleiter Mathias Saft und Nico Knuth unisono. So müsse beispielsweise Ärzten, Polizei oder dem Hauseigentümer Auskunft gegeben werden. Diese Auskünfte müssen alle im Einsatzleitwagen – einem mit Funkstelle, Internetzugang und Drucker ausgestattetes Fahrzeug – dokumentiert werden. Am besten zeitnah. Doch bei einem Großeinsatz, bei dem jede Feuerwehrkraft benötigt werde, sei das äußerst schwierig, erklärt Saft. Unter anderem deshalb, weil die Wehr – wie alle Feuerwehren – nicht genügend Kameraden habe. In Teterow sind es beispielsweise statt 68 nur 44 Kameraden.

Schnittstellen und Optionen ausgelotet

An diesem Punkt kommt die Freiwillige Feuerwehr Groß Wokern ins Spiel. Denn die Wehr war beim Brand in der Schillerstraße auch mit ihrem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort. Doch beim Einsatz in der Schillerstraße wurde der Wagen der Groß Wokerner Wehr nur als Transportmittel für die Kameraden genutzt. Die Dokumentation des Einsatzgeschehens erfolgte stattdessen im ELW der Teterower Wehr.

Das soll künftig bei ähnlich großen Einsätzen, bei denen beide Wehren alarmiert werden und mit ihren ELWs vor Ort sind, wesentlich besser ablaufen. Deshalb haben sich die Kameraden aus beiden Wehren zusammengesetzt und das Thema Dokumentation besprochen. Dabei wurden Schnittstellen und Optionen ausgelotet, wie die ELW am besten eingesetzt werden können, damit die vielen Abläufe effizienter gestaltet werden können. Klar ist zudem, dass sich die Wehren die Dokumentation auch personell teilen werden.

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