HITZEWELLE

Feuerwehrleute löschen brennenden Mähdrescher

An der B104 bei Stavenhagen ist am Dienstagabend ein Mähdrescher nahezu vollständig ausgebrannt. Feuerwehrleute verhinderten schlimmeres.
Ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren war bei Ritzerow im Einsatz.
Ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren war bei Ritzerow im Einsatz. Felix Gadewolz
Ritzerow.

Auf einem Feld in der Mecklenburgischen Schweiz ist am Dienstagabend ein Mähdrescher nahezu vollständig ausgebrannt. Ein Großaufgebot der umliegenden freiwilligen Feuerwehren war zu dem Feld an der Bundesstraße 104 zwischen Stavenhagen und Ritzerow ausgerückt.

Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften, den Brand mit Wasser und Schaum unter Kontrolle zu bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf den Wald und das umliegende Feld konnte so verhindert werden.

Augenzeugen berichten von einer kilometerweit sichtbaren dunklen Rauchsäule. Die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe dauern an.

Die Bundestrasse 104 musste für den Einsatz nicht gesperrt werden, der Verkehr wurde vorbeigeleitet.

Hitze dauert weiter an

Durch die anhaltende Hitze kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Bränden auf landwirtschaftlichen Flächen. „Da brauchen nur zwei Steine in die Maschine fliegen, gemeinsam mit dem wie Zunder entflammbaren feinen Staub kommt es ruckzuck zum Feuer”, erklärte am Montag Norbert Rieger, Kreisbrandmeister im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, im Nordkurier. Erst am Montagabend brannte eine Erntemaschine auf einem Getreidefeld zwischen Kittendorf und Jürgenstorf.

Die Trockenheit dauert weiter an, die Waldbrandgefahr ist in vielen Orten bereits auf der höchsten Stufe.

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