BEI ORANIENBURG REPARIERT

„Forelle“ muss zum Kummerower See großen Umweg nehmen

Weil auf der Oberen-Havel-Wasserstraße die Schleuse Zaaren gesperrt ist, verzögert sich die Rückkehr des Fahrgastschiffes von der Werft auf den Kummerower See.
Kirsten Gehrke Kirsten Gehrke
Bis die „Forelle“ auf dem Kummerower See wieder einen solchen Ausblick ermöglicht, dauert es noch ein bisschen. (Archivbild)
Bis die „Forelle“ auf dem Kummerower See wieder einen solchen Ausblick ermöglicht, dauert es noch ein bisschen. (Archivbild) Kirsten Gehrke
Kummerow.

Auf eine Tour mit der „Forelle“ auf dem Kummerower See müssen Gäste noch warten. Denn das Fahrgastschiff ist noch nicht zurück aus der Werft und hat daher noch nicht wieder im Hafen Kummerow festgemacht. Wie Heidrun Moderecker-Schott, Chefin der Blau-Weißen Flotte, sagte, hatten sich die nötigen Reparaturarbeiten verzögert, weil die Werft volle Auftragsbücher hatte. Die „Forelle“ sei erst zum Schluss dran gewesen.

Die vor 76 Jahren in Hamburg in Dienst gestellte Barkasse sei aber repariert und wieder flott. Diese Woche noch soll sich entscheiden, wann sie aus dem Dock darf. Auch die anderen Schiffe der Flotte, wie die „Stadt Waren“ und die „Stadt Mirow“, liegen noch in der Hauswerft in Malz bei Oranienburg.

Überfahrt dauert länger als eine Woche

Doch bis die Schiffe wieder in die gewohnten Häfen einlaufen können, das kann sich hinziehen. Weil die Schleuse Zaaren an der Oberen-Havel-Wasserstraße wegen Bauarbeiten bis August gesperrt ist, müsse die „Forelle“ einen großen Umweg nehmen. Statt anderthalb Tage dauere die Überfahrt nun über eine Woche. Heidrun Moderecker-Schott geht davon aus, dass die Barkasse ab 15. Mai wieder auf dem Kummerower See unterwegs sein kann.

Im Mai 2017 war die „Forelle“ erstmals über den Kummerower See geschippert. Sie steuert damit in diesem Jahr ihre dritte Saison an.

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