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FSV-Elf verpasst einen Auswärtszähler

VonMarcus BudniakKnapp müssen sich die Malchiner Verbandsliga- Fußballer beim FC Pommern Stralsund geschlagen geben.Malchin/Stralsund.Lange hielt ...

VonMarcus Budniak

Knapp müssen sich die Malchiner Verbandsliga- Fußballer beim FC Pommern Stralsund geschlagen geben.

Malchin/Stralsund.Lange hielt Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin im Auswärtsspiel beim FC Pommern Stralsund den einen Zähler, der noch zum Klassenerhalt benötigt wird, in den eigenen Händen. Doch am Ende reichte eine Szene, um einer erfolgreichen Malchiner Woche einen Wermutstropfen zu verleihen und die Peenestädter unterlagen 1:2 (0:1). Nun sollen am kommenden Sonnabend die letzten theoretischen Möglichkeiten ausgeräumt werden vor eigenem Anhang gegen den Oberliga-Aufsteiger FC Schönberg.
„Wir wollten in der englischen Woche vier Punkte aus drei Spielen. Nun haben wir sechs“, befand Malchins Erfolgsgarant Robert Pätzold. Der siebte Zähler war greifbar nahe, eigentlich rechnete schon niemand mehr mit einem Treffer im Stralsunder Stadion der Freundschaft. Da tankte sich Nico Vanek durch die Abwehr und fand per Abpraller Adrian Hogreve. Der eingewechselte Mittelfeldspieler brauchte nur noch einzuschieben und verschaffte seiner Elf damit einen wichtigen „Dreier“ im Kampf um den Klassenerhalt. Die jüngsten Spiele hinterließen Spuren bei den Malchinern. Gerade gegen Ende schlichen sich immer wieder technische Fehler ein, auch wenn der FSV das aktivere Team stellte. Echte Torgefahr kam aber nicht auf.
Die Pommern wirkten schon vor dem Anpfiff nervös und überließen es den Malchinern das Spiel zu machen. Die nahmen Tempo aus der Partie und lauerten auf Lücken in der Pommern-Abwehr. Die gab es aber nur selten. Stralsund dagegen hatte nach einem Einwurf eine dicke Konterchance, die Daniel Hartz quasi aus dem Nichts zur Führung nutzte.
Im zweiten Teil wurden die Rot-Weißen präsenter. Der eingewechselte Tom Rze-
szutek köpfte zum 1:1-Ausgleich ein. Benjamin Wegner im Malchiner Kasten parierte hingegen einen Eckball. Das Spiel blieb weiter farblos, bis der Joker der Platzherren stach.