FEUERWEHR-EINSATZ

Gartenlaube in Gnoien niedergebrannt

Brandherd könnte ein Ofen gewesen sein, der in dem Holzhäuschen stand. Doch die Polizei hielt sich mit genaueren Informationen zunächst zurück.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Die Feuerwehr hatte es bei den Löscharbeiten vor allem mit einer starken Rauchentwicklung zu tun.
Die Feuerwehr hatte es bei den Löscharbeiten vor allem mit einer starken Rauchentwicklung zu tun. Torsten Bengelsdorf
Gnoien.

Viel zu löschen gab es da am Dienstagabend in einer Gartenanlage an der Bobbiner Chaussee in Gnoien nicht mehr. Als die Feuerwehr eintraf, stand der zur Gartenlaube umgebaute Wohnwagen bereits komplett in Flammen und war größtenteils schon niedergebrannt. Die 33 Kameraden der Feuerwehr aus Gnoien und dem Ortsteil Dölitz bekamen es vor allem mit einer starken Rauchentwicklung zu tun und konnten nur noch die Trümmer löschen. Am frühen Mittwochmorgen musste die Feuerwehr dann noch einmal los, weil sich die Reste der Laube erneut entzündet hatten.

Die Polizei konnte zu dem Feuer bis Mittwochmittag noch keine Angaben machen, setzte am Mittwoch aber einen Brandermittler ein. Der kam allerdings noch zu keinem eindeutigen Ergebnis. Ursache des Feuers könnte ein in der Laube angeheizter Ofen gewesen sein, hieß es dann am Nachmittag von der Polizei. Doch auch den Verdacht der Brandstiftung wollte der Ermittler nicht ausschließen.

Den Schaden schätzte die Polizei auf etwa 1000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Bei Ausbruch des Brandes hatte sich niemand in der Laube aufgehalten. Der Eigentümer war erst während der Löscharbeiten zu dem Anwesen zurückgekehrt.

zur Homepage