Fahrrad-Abenteuer
Gnoiener Extrem-Radler sitzt in Kanada fest

Thomas Schröder ist in dieser Woche in Kanada gelandet. Sein Containerschiff kann derzeit wegen eines technischen Defekts aber nicht Richtung New York weiterfahren.
Thomas Schröder ist in dieser Woche in Kanada gelandet. Sein Containerschiff kann derzeit wegen eines technischen Defekts aber nicht Richtung New York weiterfahren.
Thomas Schröder

Das Containerschiff, mit dem Thomas Schröder über den Atlantischen Ozean gefahren ist, hat einen technischen Defekt. Das bringt die Pläne des Gnoieners, der von New York nach Rio radeln wollte, durcheinander.

Gnoiens Fahrrad-Abenteurer Thomas Schröder hat die Schiffsfahrt über den Atlantischen Ozean gut überstanden. Bei der 17-tägigen Überfahrt habe weitestgehend ruhige See geherrscht, das Wanken des Schiffs hätte ihm keine allzu großen Probleme bereitet, berichtet der Gnoiener in einem Schreiben an die heimatliche Redaktion. Das Containerschiff „Atlantic Sea“ ist Mitte dieser Woche im kanadischen Halifax vor Anker gegangen. Dort liegt es allerdings bis zum heutigen Tag. Und das bringt die Pläne von Thomas Schröder gehörig durcheinander.

In Halifax war nur ein kurzer Aufenthalt geplant. Danach sollte direkt Kurs genommen werden auf New York City, wo Schröder von Bord gehen und seine Radtour durch Nord-, Mittel- und Südamerika beginnen wollte. Die Technik hat dem Weltreisenden aus der Warbelstadt aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine Heckklappe des Containerschiffes lässt sich nicht mehr schließen, ein Auslaufen ist derzeit unmöglich. Da das defekte Teil – ein Antriebsmotor für die Klappe – zu groß und zu schwer für den Flugzeugtransport ist, muss Ersatz über den Schiffsweg herangeschafft werden. Und das dauert seine Zeit. Vermutlich wird das Teil erst im Laufe des Wochenendes in Halifax ankommen.

Tour-Start nun weiter südlich

Aus der Ruhe bringen lässt sich Thomas Schröder deshalb nicht, obwohl er gern schon die ersten Fahrradkilometer auf amerikanischem Boden zurückgelegt hätte. Im Gegensatz zu einer Reihe von Mitreisenden, die von Halifax mit dem Flieger nach New York weitergereist sind, bleibt der Gnoiener an Bord des Containerschiffes. An Land geht er jetzt aber nicht mehr in New York, sondern rund 300 Kilometer südlich in Baltimore. Das ist der nächste Hafen, den die „Atlantic Sea“ ansteuert, weil dort die Containerfracht schon erwartet wird.

Etwas Sorge macht sich Thomas Schröder um das Wetter. In Halifax hat es in dieser Woche bereits geschneit. Er hoffe, dass ihn in den Vereinigten Staaten noch mildere Temperaturen erwarten.

Kommentare (2)

Wozu hat er doch gleich sein Fahrrad mitgenommen ?

Ich wäre einfach geflogen....