VON NEW YORK NACH RIO

Gnoiener Extremradler jetzt in Peru auf der Piste

Bei seiner Reise durch Amerika hat der Gnoiener Fahrradabenteurer Thomas Schröder inzwischen mehr als 10.000 Kilometer auf dem Tacho – und das vorletzte Land seiner Tour erreicht.
Thomas Koch Thomas Koch
Thomas Schröder hat gut lachen: Am Wochenende hat er auf seiner Radtour von New York nach Rio de Janeiro den Anden-Staat Peru erreicht.
Thomas Schröder hat gut lachen: Am Wochenende hat er auf seiner Radtour von New York nach Rio de Janeiro den Anden-Staat Peru erreicht. Thomas Schröder
Auch in Peru bestaunen immer wieder Passanten Rad und Gepäck von Thomas Schröder.
Auch in Peru bestaunen immer wieder Passanten Rad und Gepäck von Thomas Schröder. Thomas Schröder
Solche Gefährte trifft der Gnoiener auf den Straßen von Peru.
Solche Gefährte trifft der Gnoiener auf den Straßen von Peru. Thomas Schröder
Gnoien.

Es liest sich, als hätte er es fast schon geschafft. Bei seiner Tour durch Nord-, Mittel- und Südamerika hat der Gnoiener Fahrradabenteurer Thomas Schröder das vorletzte Land seiner Reise erreicht. Am vergangenen Wochenende hat er die Grenze von Ecuador zu Peru überschritten. Der mittelamerikanische Staat ist das 13. Land, das Schröder mit seinem Fahrrad durchquert. Sein Endziel heißt Rio de Janeiro und liegt im Nachbarland Brasilien. Hört sich nah an, ist es aber nicht.

Gut 10.000 Kilometer hat der Gnoiener mittlerweile auf dem Tacho, Stationen seiner Reise waren unter anderem die Vereinigten Staaten, Mexiko, Costa Rica, Panama, Kolumbien oder Nicaragua. Bis zu seinem Ziel an der Copacabana muss er aber noch gewaltig in die Pedale treten. Etwa 8000 Kilometer hat er noch vor sich. Um sich eine Vorstellung von der Route zu machen: Das ist achtmal die Strecke von der Ostseemetropole Rostock bis zum südlichsten Zipfel in Deutschland, bis nach Freiburg im Breisgau.

Schröder sitzt seit circa 170 Tagen im Sattel. Ende September 2018 war er in seiner Heimatstadt Gnoien zu seiner Tour aufgebrochen. Schröder will nicht nur sein großes Ziel Rio de Janeiro erreichen, er will auch spätestens im Sommer wieder zurück in Mecklenburg sein. Es gibt nämlich noch wichtigere Ziele in seinem Leben als die brasilianische Metropole. Im August wird sein Sohn eingeschult und bis dahin will der Gnoiener auf jeden Fall wieder in der mecklenburgischen Heimat sein.

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Kommentare (1)

Vor ein paar Tagen lief eine mehrteilige Reportage einer Busfahrt von Rio nach Lima. Das mache ich auch noch einmal. Aber nicht mit dem Fahrrad! Einfach irre!