Völlig erschöpft

Gnoiener Radler muss in Guatemala Zwangs-Pause einlegen

Zwei Tage lang konnte Thomas Schröder in Guatemala nicht mehr auf sein Rad steigen. Mittlerweile glaubt er auch zu wissen, was passiert ist.
Thomas Koch Thomas Koch
Ein Bild, das ihn völlig erschöpft zeigt, verbreitete Thomas Schröder in dieser Woche auf seine Facebook-Seite.
Ein Bild, das ihn völlig erschöpft zeigt, verbreitete Thomas Schröder in dieser Woche auf seine Facebook-Seite. Thomas Schröder
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Gnoien.

Diese Bilder sorgten in den vergangenen Tagen schon für etwas Besorgnis bei den Fans des Gnoiener Fahrradabenteurers Thomas Schröder. In dieser Woche veröffentliche Thomas in den sozialen Netzwerken Fotos, die ihn völlig erschöpft auf einem Bett in einem Hotel in Guatemala zeigen. Eine gewisse Erschöpfung ist sicherlich nicht ungewöhnlich. Schließlich hat der Gnoiener seit dem Start seiner Radtour quer durch Nord- und Südamerika mittlerweile fast 7000 Kilometer zurückgelegt.

Offenbar hat Schröder in den vergangenen Tagen aber ein Virus oder falsche Kost im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr gezogen. Schröder vermutet, dass möglicherweise der Verzehr eines Orangensaftes schuld sein könnte, den er in einem Supermarkt erworben hatte. Erst nachdem er die Flasche ausgetrunken hatte, stellte er fest, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum seit knapp einem Monat abgelaufen war. Zwei Tage lang konnte er sich nicht auf sein Rad schwingen, Ruhe sei höchstes Gebot gewesen.

Mit Tee und Suppe wieder auf den Beinen

Um wieder auf die Beine zu kommen, gab es ausschließlich Tee und Suppe. Ein Video, das Thomas Schröder am Mittwoch verbreitete, macht wieder Mut. Darin sagt er, dass er zwar noch nicht ganz fit sei, aber dass es ihm deutlich besser gehe.

Der Gnoiener befindet sich derzeit am südlichsten Zipfel des mittelamerikanischen Landes Guatemala. Die Grenze zu El Salvador, dem nächsten Land, das er durchfahren will, sei nur wenige hundert Meter von seinem Hotel entfernt.