FAHRRAD-ABENTEURER

Gnoiener setzt Südamerika-Tour mit Motorrad fort

Thomas Schröder hat umgesattelt und geht sein Abenteuer jetzt etwas entspannter an. Bis zu 300 Kilometer will er nun jeden Tag zurücklegen.
Thomas Schröder mit seiner neuen Errungenschaft. Mit dem Motorrad setzt er heute seine Südamerika-Reise fort.
Thomas Schröder mit seiner neuen Errungenschaft. Mit dem Motorrad setzt er heute seine Südamerika-Reise fort. Privat
Gnoien.

Der Anblick ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wenn Thomas Schröder in den sozialen Netzwerken über seine Abenteuer berichtete, dann war auf den Fotos auch immer wieder sein Fahrrad zu sehen, mit dem er auf verschiedenen Kontinenten schon tausende Kilometer zurückgelegt hat. In dieser Woche stellt er seinen Fans nun seinen neuen fahrbaren Untersatz vor. Bei dem muss er künftig nicht mehr in die Pedale treten, sondern kann ganz entspannt am Gasgriff drehen, um Kilometer „zu fressen“, die Landschaft an sich vorbei ziehen und sich den sicherlich etwas heftigeren Wind der Freiheit um die Nase wehen zu lassen. Bei seiner vor drei Wochen gestarteten Tour durch Südamerika hat Thomas Schröder alles wieder auf Null gestellt, hat vom Fahrrad aufs Motorrad umgesattelt und startet heute wieder in sein Abenteuer. Südamerika kann kommen. Los geht es am Freitag in der peruanischen Hauptstadt Lima.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich hier so gute Freunde gefunden habe, die mich hier in den vergangenen Tagen aufgenommen und mir so herzlich und tatkräftig zur Seite gestanden haben. Das ist eine der schönsten Erfahrungen der Tour überhaupt“, sagt er. Der Umstieg vom Fahrrad aufs Motorrad fällt ihm nicht allzu schwer. Schröder ist versierter Biker, hat schon in seiner mecklenburgischen Heimat tausende Kilometer auf dem Motorrad geschrubbt. Sein neuer fahrbarer Untersatz eröffnet ihm jetzt auch neue Möglichkeiten. Statt bisher 60 bis 70 Kilometer will er fortan zwischen 200 und 300 Kilometer am Tag zurücklegen. „Ich habe dadurch noch mehr Möglichkeiten, mir die vielen schönen Dinge an der Strecke anzuschauen, die ganze Reise noch intensiver zu genießen“, freut sich der Gnoiener. Das Ziel seiner Reise bleibt unverändert: der Zuckerhut in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro.

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